Würzburg

Prozess um versuchten Mord: "Warum darf so einer eine Waffe haben?"

Premiere am Landgericht Würzburg: Ein Schriftdolmetscher bringt Bewegung in den Mordprozess um einen fast tauben Angeklagten. Trotzdem bleiben viele Fragen offen.
Mordprozess in Würzburg: 'Warum darf so einer eine Waffe haben?'       -  Der unter Mordverdacht stehende Bruno G. ist fast taub. Nun kann der Angeklagte (hier mit seinen Verteidigern Heidi Frank und Hanjo Schrepfer) auf einem Bildschirm lesen, was er im Prozess nicht hören kann.
Foto: Manfred Schweidler | Der unter Mordverdacht stehende Bruno G. ist fast taub. Nun kann der Angeklagte (hier mit seinen Verteidigern Heidi Frank und Hanjo Schrepfer) auf einem Bildschirm lesen, was er im Prozess nicht hören kann.

Nach vier Verhandlungstagen ist die Erleichterung groß am Landgericht Würzburg: Im Prozess gegen den 71-jährigen Bruno G. geht es nicht mehr darum, ob der Angeklagte aus Wolkshausen (Lkr. Würzburg) gut, schlecht oder gar nichts hört. Im Mittelpunkt steht jetzt, ob er versucht hat, seinen Nachbarn zu erschießen.   Das liegt am Einsatz des Schriftdolmetschers. In Würzburg ist das eine Premiere, auch wenn Auftritte vor Gericht für Thomas Wippel (einen von sechs dieser Experten in Bayern) seit Jahren zum Geschäft gehören. Der Mann aus dem Raum Augsburg  tippt alles, was er vor Gericht hört, in ...

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