Würzburg

MP+Söder verzichtet, Laschet wird Kandidat: Das sagen Politiker aus Unterfranken

An der CSU-Basis in Unterfranken macht sich nach der Entscheidung pro Laschet Enttäuschung breit. Er sorge sich um den Ausgang der Bundestagswahl, sagt ein Abgeordneter.
Die Entscheidung der Union für Armin Laschet als Bundeskanzlerkandidat stößt in der Unterfranken-CSU auf Unverständnis. Derweil kursieren in Berlin schon erste Plakatentwürfe.
Foto: Michael Kappeler, dpa | Die Entscheidung der Union für Armin Laschet als Bundeskanzlerkandidat stößt in der Unterfranken-CSU auf Unverständnis. Derweil kursieren in Berlin schon erste Plakatentwürfe.

An der CSU-Basis in Unterfranken machen sich nach der Entscheidung der Union, mit Armin Laschet als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl zu gehen, Enttäuschung und Unverständnis breit. "Man schickt doch das Pferd ins Rennen, das die besten Chancen hat zu gewinnen", sagt der CSU-Landtagsabgeordnete Steffen Vogel aus Theres (Lkr. Haßberge). Er könne nicht verstehen, dass der CDU-Vorstand mehrheitlich gegen Markus Söder votiert hat. "Das zeigt doch nur die große Entfremdung zwischen den Funktionären und der Basis." Vogel ist sicher, dass sich auch die CDU-Mitglieder mehrheitlich für den Franken entschieden hätten.

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