Würzburg

Virtuelle Workshops zur Bibliotheksentwicklung

Auch wenn ihre Türen derzeit geschlossen sind, bleiben Bibliotheken nach wie vor die am stärksten besuchten öffentlichen Kultur- und Bildungseinrichtungen. Dabei sind sie längst keine bloßen Hol- und Bringstationen für physische Medien mehr. Bibliotheken haben sich in den zurückliegenden Jahren mehr und mehr zu Orten des kreativen Erlebens sowie der Begegnung und des Austauschs für die Menschen entwickelt - neben den Wohn- und Arbeitsorten zu sogenannten „dritten Orten“.

Mit der Stadtteilbücherei am Hubland hat die Stadt Würzburg ein international renommiertes Beispiel für einen dritten Ort und innovative Bibliotheksarbeit geschaffen. Für alle weiteren Stadtteilbüchereien sowie das Falkenhaus besteht indes noch erheblicher Entwicklungsbedarf, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Stadtbücherei deshalb auf den Weg gemacht, einen Bibliotheksentwicklungsplan mit entsprechenden Dritte-Ort-Konzepten für alle Standorte zu erarbeiten. Jeder Standort soll dabei seine individuelle räumliche Gestaltung, Funktion und inhaltlichen Schwerpunkte bekommen.

Neue dritte Orte geplant

Diesen Bibliotheksentwicklungsplan erarbeitet das Team der Stadtbücherei gemeinsam mit Bürgern sowie Akteuren der Stadtgesellschaft. Die Kulturstiftung des Bundes fördert den partizipativen Prozess als eines von bundesweit derzeit 28 innovativen Projekten im Rahmen ihres Förderprogramms für Bibliotheken „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“.

Ziel des eingeleiteten partizipativen Verfahrens ist es, Vorschläge für die Arbeit und die Entwicklung der Stadtbücherei zu formulieren, die gleichermaßen die Erkenntnisse des aktuellen bibliotheksfachlichen Diskurses sowie die Wünsche und Anforderungen der Würzburger Bürger berücksichtigen.

Virtuelle Workshops am 21. und 26. Januar

Nach der erfolgreichen Durchführung der Workshops für die Standorte Heuchelhof, Heidingsfeld sowie für das Falkenhaus im vergangenen Jahr freut sich die Leiterin der Stadtbücherei, Martha Maucher, auf die Fortsetzung des partizipativen Verfahrens für die Stadtbezirke in Lengfeld und Versbach und die anschließende Zusammenführung der gewonnenen Erkenntnisse in Verbindung mit demographischen und bibliothekswissenschaftlichen Fakten zum ersten Abschnitt des Bibliotheksentwicklungsplanes.

Aufgrund der Pandemie werden diese Workshops virtuell gestaltet. Die Stadtbücherei lädt alle Interessierten am Donnerstag, 21. Januar, für den Stadtbezirk Versbach und am Dienstag, 26. Januar, für den Stadtbezirk Lengfeld jeweils von 18 bis ca. 20.30 Uhr zum virtuellen Workshop ein. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail unter stadtbuecherei@stadt.wuerzburg.de oder Tel.: (0931) 37-2444.

Da ein Workshop von der aktiven Teilnahme und dem Austausch lebt, ist ein Notebook oder ein Desktop-PC erforderlich. Der Link zur Veranstaltung wird einige Tage vorher verschickt.

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