Würzburg

Wenn die Haftung an Badeseen zum Problem wird

Gemeinden können für Unfälle an Badeseen haften, wenn diese als Naturbad eingestuft sind. Wie Kommunen in Unterfranken damit umgehen.
Viele bayerische Gemeinden sorgen sich wegen eines Urteils des Bundesgerichtshofs derzeit um die Haftung an ihren Badeseen und sperren die Badestege. Am Erlabrunner See sieht man die Entwicklung gelassen.
Foto: Silvia Gralla | Viele bayerische Gemeinden sorgen sich wegen eines Urteils des Bundesgerichtshofs derzeit um die Haftung an ihren Badeseen und sperren die Badestege. Am Erlabrunner See sieht man die Entwicklung gelassen.

Der Olchinger See vor den Toren Münchens ist ein Baggersee wie viele andere in Deutschland. Liegewiese, Kiosk, Grillplatz. An heißen Tagen kommen Badegäste in Scharen. Doch zum Ärger vieler Besucher ist die Badeinsel verschwunden, die im See verankert war. Ähnliches hat sich in Dutzenden bayerischen Orten ereignet, vielerorts sind sogar die hölzernen Badestege abgesperrt. Hintergrund ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) von 2017, das auch einige Gemeinden in Unterfranken beschäftigt. Lesen Sie auch: Mangelware Bademeister – Warum Deutschlands Schwimmbäder in Not sind Ein Steg, ...

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