Würzburg

Würzburg: Warum das Rathaus von Streikenden umstellt wird

Die Streiks im öffentlichen Dienst gehen weiter. Ver.di hat für Würzburg Streiks in verschiedenen Bereichen angekündigt. Womit nun in der Domstadt gerechnet werden muss.
Das Würzburger Rathaus wird am Montag Zentrum eines Ver.di-Streiks.
Foto: Thomas Obermeier | Das Würzburger Rathaus wird am Montag Zentrum eines Ver.di-Streiks.

Diesen Montag finden in Bayern flächendeckende Warnstreiks statt, um den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde zu erhöhen. Außerdem sollen vor dem voraussichtlich letzten und entscheidenden Verhandlungstermin am 22. und 23. Oktober die Arbeitgeber zu konstruktiven Verhandlungen gezwungen werden. Daher werden sich auch in Würzburg unterschiedliche Einrichtungen, Betriebe und Dienststellen mit Arbeitsniederlegungen beteiligen, informiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di in einer Pressemitteilung.

Symbolische Umstellung des Rathauses

Die Streikenden werden sich ab 11 Uhr vor dem Würzburger Rathaus treffen und dieses symbolisch umstellen. Dieses Ziel sei bewusst ausgewählt, um dem berufsmäßigen Stadtrat Wolfgang Kleiner, der gleichzeitig Werkleiter der Stadtreiniger ist und als Funktionär für den kommunalen Arbeitgeberverband tätig ist, auf die Forderungen der Beschäftigten aufmerksam zu machen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. 

An diesem Tag sind zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen: Stadtreiniger, Entwässerungsbetrieb, Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH, Stadtwerke Würzburg AG, Mainfranken Netze GmbH, Trinkwasserversorgung, Würzburger Hafen, Würzburger Straßenbahn GmbH, Bundeswehrdienstleistungszentrum Veitshöchheim und die Sparkasse Mainfranken.

Fahrpersonal ist ausgeschlossen

"Die Straßenbahnen und Busse werden jedoch weiterhin fahren", erklärt Gerald Burkard, Geschäftsführer von ver.di Würzburg-Aschaffenburg auf Anfrage dieser Redaktion. "Das Fahrpersonal ist davon ausgeschlossen."

Vom Bund und den Kommunen wird unter anderem eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich, gefordert. Außerdem soll es eine Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikantinnen und Praktikanten um 100 Euro monatlich geben.

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