LEICHTATHLETIK

Hochsprung: 78-jähriger Zellinger Edgar Wittmann besiegt die Konkurrenz mit der Straddle-Technik

Die geballte Erfahrung vieler Jahrzehnte erfolgreicher Sportler-Laufbahnen finden sich bei deutschen Seniorenmeisterschaften wieder. Einer, der ein wahres Urgestein der unterfränkischen Leichtathletik-Szene ist, der Zellinger Edgar Wittmann, holte sich bei den Titelkämpfen in Erding einmal mehr den Titel in der Altersklasse M 75 mit 1,34 Meter im Hochsprung.

Wittmanns Besonderheit war und ist nach wie vor seine Straddle-Technik, mit der er schon als Jugendlicher glänzte und mit der er bis heute manchen Zuschauer und vor allem die jüngere Generation verwundert. In Erding nun gelang dem 78-Jährigen ein echtes Husarenstück, denn er besiegte die durchweg drei bis vier Jahre jüngeren Konkurrenten, indem er im ersten Versuch die 1,34 Meter übersprang und sich damit gegen den Favoriten Wolfgang Hirt (Uerdingen/Dormagen) durchsetzte.

Speerwerfer Jan Hoffmann schockt die Konkurrenz

Deutscher Seniorenmeister in der M 50 darf sich Speerwerfer Jan Hoffmann (TG Würzburg) nennen. Der 53-Jährige war eine Klasse für sich: Mit seinen erzielten 49,42 Metern setzte er bereits im ersten Versuch ein Ausrufezeichen und schockte die Konkurrenten dermaßen, dass diese auch nicht annähernd an seine Weite heranreichten. So waren es am Ende knapp fünf Meter, die ihn vom Zweitplatzierten Möllner Tilmann Colberg (44,56) trennten.

Gleich ein Doppelsieg lieferte die Münnerstädterin Martina Greithanner ab. Die Gymnasiallehrerin hatte im Kugelstoßen der W 45 mit 11,87 Metern einen guten Meter Vorsprung auf die Zweitplatzierte Jeanette Denz (Greifenpower). Und in ihrer Spezialdisziplin, dem Diskuswerfen, waren es gleich fünfeinhalb Meter, die sie mit ihrer Siegesweite von 40,10 Metern vor Petra Engel (LA Team Schurwald) lag.

Über die Silbermedaille freute sich Karin Form (TG Würzburg) in der Altersklasse W 40 im Speerwerfen mit 30,19 Metern. Mit der Bronzemedaille dekorierte sich Lars Hauk (SV DJK Schwarzenau) im Hochsprung der M 45 mit übersprungenen 1,65 Meter. Dabei entglitt ihm die Silbermedaille hauchdünn nur aufgrund der Mehrversuchsregel, denn der Zweitplatzierte Michael Stephan (Erfurter LAC) übersprang 1,60 Meter im ersten Versuch, während Hauk dies erst im dritten Versuch gelang.

Denkbar knapp an den Medaillen schrammten in der W 40 Teresa Meder (LG Main-Spessart) über 200 Meter in 29,93 Sekunden, Christian Kunisch (TV Ochsenfurt) über 1500 Meter der M35 in 4:19,19 Minuten und Eva Wilm (TSV Münnerstadt) als Vierte über 200 Meter der W50 in 32,07 Sekunden vorbei. Rang fünf belegte nach einem Sturz kurz vor dem Ziel über 400 Meter der M 45 Thomas Schönfeld (LG Lohr-Rechtenbach) in 69,06 Sekunden.

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