Bad Königshofen

Königshofen-Fan aus China fiebert regelmäßig live mit

Linus Türk bedient in den Heimspielen des TSV Bad Königshofen den Livestream für den Internetsender sportdeutschland.tv. Durch dieses Angebot können auch Zuschauer in China und Japan die Spiele des TSV live mitverfolgen.
Foto: Rudi Dümpert | Linus Türk bedient in den Heimspielen des TSV Bad Königshofen den Livestream für den Internetsender sportdeutschland.tv. Durch dieses Angebot können auch Zuschauer in China und Japan die Spiele des TSV live mitverfolgen.

Als von der Tischtennis Bundesliga (TTBL), der Gesellschaft, die für die Durchführung der TTBL-Saison verantwortlich zeichnet, zusätzlich zum Liveticker auch der Livestream für die Vereine verpflichtend eingeführt wurde, da war nicht abzusehen, welche Bedeutung dem eines Tages im Corona-Zeitalter zukommen würde.

Wie alle anderen Vereine musste auch der TSV Bad Königshofen in den Breitbandkabel-Anschluss in der Shakehands-Arena, die Anschaffung und Installation der zwei Kameras sowie der Übertragungs-Software investieren. Bedient wurde diese anfangs von Peter Mendel und Christian Bregulla. Inzwischen hat Linus Türk diese höchst verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, bei der keine Fehler erlaubt sind.

Livestream eine gute Alternative für die Fans in Corona-Zeiten

Andy Albert, Geschäftsführer des TSV Bad Königshofen, sah keine Konkurrenz in diesem neuen Internet-Medium für die Besucherzahlen live vor Ort. Im Gegenteil: Er verwies auf die Erhöhung der Wahrnehmung von Tischtennis als einer telegenen Sportart und die Reichweite nicht nur in die Wohnzimmer, auf die Smartphones, Tablets und TV-Geräte in aller Welt. Schließlich hätten „die japanischen Freunde und Sponsoren der TSV-Tischtennis-Abteilung die Möglichkeit, in über 9000 Kilometer Entfernung in Tokio live anzuschauen, worin sie investiert haben.“

In Zeiten der Corona-Pandemie hat die Bedeutung des Livestreams noch einmal zugenommen. Wenn es für den TSV Bad Königshofen an diesem Sonntag es diesem Sonntag um 15 Uhr gegen den ASV Grünwettersbach in der Shakehands-Arena um Punkte für den Klassenerhalt geht, dürfen erneut keine Zuschauer kommen. Die allermeisten der Stammgäste haben sich inzwischen mit dem neuen Medium vertraut gemacht und verfolgen die Ballwechsel von zuhause aus. Doch selbst als 120 Zuschauer erlaubt waren, blieben manche ausgewiesene Plätze leer, weil sich mehrere Tischtennis-Fans zuhause sicherer fühlten und mehrere Sponsoren sich als positives Vorbild für ihre Belegschaft sahen und zugunsten anderer verzichteten.

E-Mail eines treuen Fans aus dem fernen China

Was Andy Alberts „weltweit“ betrifft, bekam er am Mittwochmorgen aus dem fernen China eine E-Mail eines Tischtennis-Fans, die seine Behauptung bestätigt. Tang Yiming aus Liuzhou Guangxi schrieb ihm einen Brief in englischer Sprache. Seit vielen Jahren sei der junge Student ein Fan des TSV Bad Königshofen. „Ich mag Ihre Mannschaft aus mehreren Gründen. Erstens, weil es abends immer neun oder zehn Uhr ist und Wochenende zudem, wenn die Spiele stattfinden. So kann ich meistens zuschauen. Ihre Spiele sind sehr spannend und haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Zweitens haben Sie berühmte Sportler in der Mannschaft. Es sind ausgezeichnete Spieler und sie gefallen mir sehr“, schreibt der chinesische Student. Abschließend bat er höflich um Autogrammkarten von den TSV-Spielern und versprach, den Grabfeldern auch zukünftig in mehreren tausend Kilometer Entfernung die Daumen zu drücken.

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