Würzburg

Basketballerinnen trotz Niederlage im Halbfinale

Zum zweiten Mal in dieser Saison mussten sich die Basketballerinnen der BVUK. Sharks Würzburg (rechts Franziska Riedmann) dem TSV Wasserburg II (von links Priscilla Waterloh, Brittany Moore) geschlagen geben.
Foto: ArchivPatrick Wötzel | Zum zweiten Mal in dieser Saison mussten sich die Basketballerinnen der BVUK. Sharks Würzburg (rechts Franziska Riedmann) dem TSV Wasserburg II (von links Priscilla Waterloh, Brittany Moore) geschlagen geben.

TSV Wasserburg II – BVUK. Sharks Würzburg 73:67 (25:19, 19:20, 7:20, 22:8)

Am Ende war das eigene Ergebnis bedeutungslos: Die Zweitliga-Basketballerinnen der BVUK. Sharks Würzburg gehen trotz einer 67:73-Niederlage in Wasserburg als Tabellenzweiter mit Heimvorteil ins Halbfinale der 2. Liga Süd. Die DJK Brose Bamberg unterlag am Sonntag bei den Rhein-Main Baskets mit 47:50 und muss sich mit Platz drei begnügen.

Die Partie in Wasserburg hatte sich Janet Fowler-Michel ganz anders vorgestellt: „Wir haben den Anfang verschlafen, Wasserburg war gleich voll da und hat uns mit Schnellangriffen erst einmal in Grund und Boden gerannt“, berichtete die Sharks-Trainerin nach dem Spiel beim Vorletzten. 25 Punkte kassierten ihre Schützlinge alleine im ersten Viertel, 44 bis zur Pause – die normalerweise gute Verteidigung der jungen Würzburger bekam lange Zeit keinen Zugriff auf die Gastgeberinnen, für die es am letzten Spieltag nur noch darum ging, sich anständig von ihrem Publikum zu verabschieden.

Das tat Wasserburg auch über weite Strecken, obwohl die Reserve des Serienmeisters auf die Kanadierin Brittany Moore verzichten musste. Zum Glück lief es für die Würzburgerinnen im Angriff deutlich besser als noch vor Wochenfrist im Heimspiel gegen München – Stephanie Kleysen und Co. blieben in der ersten Halbzeit immer im Spiel und drehten nach dem Seitenwechsel richtig auf: „Wir haben auf Zonenverteidigung umgestellt und konnten Wasserburg dadurch schon vor der Pause verunsichern. Dann sind wir sehr gut aus der Kabine gekommen und haben das Spiel im dritten Viertel gedreht“, so Fowler-Michel.

Ganz starkes dritte Viertel Mit 20:7 holten sich die Sharks den dritten Abschnitt und lagen nach 30 Minuten mit 59:51 vorne. Im Schlussviertel waren es dann aber wieder die Gastgeberinnen, die die Partie dominierten: „Ihre erfahrenen Spielerinnen haben das Spiel in die Hand genommen. Wasserburg hat viel Druck gemacht, und wir hatten zu viele unnötige Ballverluste.“ Am Ende hatten die Würzburgerinnen insgesamt 67 Punkte erzielt – ein Wert, mit dem sie in dieser Saison die meisten ihrer Spiele gewonnen hätten. Allerdings durften Anna Heise, Cassie Peoples und Co. auf Wasserburger Seite im vierten Viertel noch mal 22 Zähler drauf packen und siegten dadurch verdient mit 73:67. Ganz schwaches viertes Viertel

„Trotzdem war das Spiel eine gute Vorbereitung auf die Playoffs. Wir haben gesehen, an welchen Kleinigkeiten wir noch arbeiten müssen. Phasenweise haben wir heute genial gespielt“, lautete Fowler-Michels Fazit. Am Sonntag hieß es dann auf das Ergebnis aus Langen warten: Dort drehten die Gastgeberinnen mit einem starken Schlussviertel das Spiel und besiegten die DJK Brose Bamberg mit 50:47. Würzburg ist damit dank des gewonnenen direkten Vergleichs Tabellenzweiter und hat im Halbfinale gegen die Oberfränkinnen im ersten und dritten Spiel Heimrecht.

Würzburg: Kleysen 19 Punkte/2 Dreier (7 Rebounds), Zipser 12 (8 Rebounds), Schiffer 9/1, Kirchhoff 8 (5 Assists), Rieß 6, Wucherer 6/1, Sokolowski 2, Riedmann 2, Herold 2, Werner 1.
Wasserburg: Heise 19/1, Peoples 16/2, Waterloh 13/1, Wood 11/1 (9 Rebounds), Perner 7/1, Bayerl 3/1, Stemmer 2, Huber 2 (5 Assists / 4 Ballgewinne), Scholzgart, Lutz. Luthardt.

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