München

Die Tischtennis-Saison in Bayern wird abgebrochen

Der Bayerische Tischtennis-Verband wird den Spielbetrieb in vielen Klassen vorerst nicht mehr aufnehmen. Wie geht es nun weiter?
Schläger und Ball bleiben liegen: Der Bayerische Tischtennis-Verband hat den Spielbetrieb in vielen Ligen für beendet erklärt. 
Foto: René Ruprecht | Schläger und Ball bleiben liegen: Der Bayerische Tischtennis-Verband hat den Spielbetrieb in vielen Ligen für beendet erklärt. 

Nun ist es raus: Die Tischtennis-Saison 2020/21 ist coronabedingt offiziell abgebrochen und wird für ungültig erklärt. Das hat der Bayerische Tischtennis-Verband (BTTV) am Freitagvormittag bekanntgegeben. Die Entscheidung gilt für alle Klassen im Erwachsenen- und Jugendbereich von der Verbandsoberliga abwärts. Für die Wertung bedeutet dies, dass "es keine Aufsteiger und keine Absteiger, keine Relegationsplätze und keine zurückgezogenen Mannschaften gibt." Es werde quasi so getan, als ob die Spielzeit 2020/21 nicht stattgefunden hätte, heißt es beim BTTV. Lediglich die im Herbst in den Partien erzielten Leistungspunkte bleiben den Spielern erhalten.

Lange Zeit hatte man gehofft, zumindest eine Halbserie durchziehen zu können. Manche Vereine hätten dazu nur noch zwei Spiele absolvieren müssen, andere aber immerhin noch deren sieben. Nach der jüngsten Lockdown-Verlängerung wäre dies wohl nicht mehr gelungen. Turniere werden ebenfalls ersatzlos gestrichen. Lediglich für den speziellen Senioren-Spielbetrieb auf Verbandsebene hat man sich noch ein Hintertürchen offengehalten, "weil es hierzu nur weniger Termine bedarf." Doch auch dort wird frühestens im April wieder gespielt.

Alle Vereine können wie üblich von Mitte Mai bis zum 10. Juni 2021 für sämtliche Mannschaften ihr Startrecht für die Saison 2021/22 in ihrer bisherigen Spielklasse wahrnehmen. Dabei können sie auch Rückzuge oder die Bereitschaft, in der nächsthöheren Klasse anzutreten, anzeigen. Während die Saison in der 1. Bundesliga läuft, ist sie von der 2. Bundesliga bis zur Oberliga derzeit noch unterbrochen. Hierzu will der zuständige Deutsche Tischtennis-Bund bis Anfang März eine Entscheidung fällen.

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Jörg Rieger
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