Eishockey: Bezirksliga

Erstes Heimspiel der Eishockey-Saison: Würzburger Eisbären gewinnen, müssen aber ihr nächstes Spiel absagen

David Franek (rechts) vom ESV Würzburg behauptet den Puck gegen Matthias Arlt vom EV Weiden. Die Würzburger Eisbären haben ihr erstes Heimspiel gegen Weiden gewonnen. Franek erzielte im zweiten Drittel zwei Tore.
Foto: Julien Becker | David Franek (rechts) vom ESV Würzburg behauptet den Puck gegen Matthias Arlt vom EV Weiden. Die Würzburger Eisbären haben ihr erstes Heimspiel gegen Weiden gewonnen. Franek erzielte im zweiten Drittel zwei Tore.

Nachdem die Bezirksliga-Mannschaft des ESV Würzburg nur eine Woche auf dem heimischen Eis am Nigglweg trainieren konnte, stand das erste Heimspiel im Eisbären-Gehege an: Gegen den EV Weiden 1b, die neu formierte Reserve des Eishockey-Drittligisten aus der Oberpfalz, waren die Würzburger mit 6:3 (1:0, 3:0, 2:3) erfolgreich. Darüber informiert der Klub in einer Pressemitteilung.

Während es für den ESV nach der 3:12-Niederlage am vorherigen Wochenende gegen Regen erst das zweite Saisonspiel war, hatten sich die Weidener bislang durchaus respektabel geschlagen: drei Siege und eine Niederlage in vier zuvor absolvierten Partien. Das Wetter meinte es allerdings mit beiden Teams nicht gut, denn anstatt einem "Winter Game" bot sich am Freitagabend eine regnerische Kulisse, mit der alle Beteiligten auf dem Eis und hinter der Bande zu kämpfen hatten. Rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer waren dennoch gekommen.

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Die Hausherren ließen sich davon allerdings nicht beirren und waren von Beginn an das spielbestimmende Team. So erzielte Henri Lehtonen kurz nach dem ersten Bully das 1:0 für Würzburg (4.). Wer daraufhin ein munteres Schützenfest erwartet hatte, wurde jedoch enttäuscht, denn mit diesem Zwischenstand ging es nach 20 Minuten auch in die Kabinen, obwohl die Gäste bei drei Zwei-Minuten-Strafen dezimiert verteidigten.

Neuzugang Dominik Sala trifft, David Franek erhöht mit Doppelpack

Im zweiten Drittel kam die Mannschaft von ESV-Trainer Oliver Lang besser in Schwung. Der Würzburger Neuzugang Dominik Sala erhöhte auf 2:0 für die Eisbären (22.), ehe David Franek mit einem schnellen Doppelpack auf 3:0 im Power Play (24.) und nur eine Minute später auf 4:0 erhöhte (25.). Weil sich beide Mannschaften nichts schenkten, wurde die Partie ruppiger. Am Ende standen 39 Strafminuten gegen Würzburg und 20 gegen Weiden in der Statistik.

Der ESV startete mit einer komfortablen Vier-Tore-Führung ins letzte Drittel, wohl wissend, dass es im Eishockey nicht unmöglich ist, einen solchen aufzuholen. Nachdem die Gäste aus Weiden das Anschlusstor erzielt hatten (45.), verhinderte Eisbären-Stürmer Matthias Kohl, dass Spannung aufkam, indem er mit seiner Antwort auf 5:1 stellte (51.).

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Als Jacob Griegel sechs Minuten vor Schluss auf 6:1 erhöhte (54.), war die Vorentscheidung gefallen. Zwar gelangen den Weidenern noch zwei Tore (57., 58.) , doch am Ende leuchtete ein verdienter 6:3-Sieg auf der Anzeigetafel.

Grippewelle in der Mannschaft checkt den ESV vom Eis: Spiel abgesagt

Die zweite für dieses Wochenende geplante Partie gegen den EHC Mitterteich mussten die Würzburger aber absagen. Die Eisbären sind mit voller Wucht von einer Grippewelle getroffen: "Wir haben viele kranke Spieler mit Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen", teilte Trainer Oliver Lang mit. Ihr nächstes Spiel soll am Samstag, 26. November, beim ERV Schweinfurt 1b (17 Uhr) stattfinden. Das nächsten Heimspiel am Nigglweg steht am Freitag, 9. Dezember, gegen den EHC Straubing (19.30 Uhr) im Spielplan.

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