Handball: 2. Bundesliga

Wölfe Würzburg wollen die Schmach aus dem Hinspiel gegen Eintracht Hagen wettmachen

Endspurt bei den Wölfen in der Zweiten Handball-Bundesliga: Die Grün-Weißen treten in ihrem viertletzten Saisonspiel am Freitagabend in Hagen an. Das Hinspiel lief denkbar schlecht.
Kreisläufer Alexander Merk (Zweiter von links) von den Wölfen Würzburg setzt sich am Kreis gegen Lars Michelberger und Jo Knipp von der HSG Konstanz durch. Merk bleibt bei den Wölfen, fällt aber zunächst verletzt aus.
Foto: Frank Scheuring, foto2press | Kreisläufer Alexander Merk (Zweiter von links) von den Wölfen Würzburg setzt sich am Kreis gegen Lars Michelberger und Jo Knipp von der HSG Konstanz durch. Merk bleibt bei den Wölfen, fällt aber zunächst verletzt aus.

Das Hinspiel gegen den VfL Eintracht Hagen (11. Platz/34:36 Punkte) war für die Wölfe Würzburg (19./9:55) so etwas wie der Anfang vom Ende. Im Dezember führten die Mainfranken daheim vor der Minuskulisse von nur 347 Menschen gegen Ende der ersten Halbzeit mit 15:5, um sich am Ende in jenem Kellerduell mit 31:33 geschlagen geben zu müssen.

Was darauf folgte, ist bekannt. Seither gab es nur noch zwei weitere Siege und ein Unentschieden, aber auch 14 Niederlagen, weshalb die Würzburger nach zehn Jahren in die Dritte Liga zurückmüssen. An diesem Freitagabend (19.30 Uhr, Krollmann Arena) treten die Wölfe nun zu ihrem viertletzten Spiel in der Zweiten Handball-Bundesliga in Hagen an.

Auch Hagen ist in dieser Saison hinter den Erwartungen zurückgeblieben

Auch die ambitionierten Hagener sind in dieser Saison hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben. "Sie haben sich in der Rückrunde aber stabilisiert", sagt Wölfe-Trainer Julian Thomann. Nach dem siebten Platz in der vergangenen Saison konnten sich die Südwestfalen noch mal namhaft verstärken. Ihr bester Werfer ist aktuell mit 177 Toren wieder der iranische Nationalspieler Pouya Norouzi, der seit 2021 für Hagen aufläuft. Dahinter folgt Rechtsaußen Pierre Busch, der im vergangenen Sommer aus Großwallstadt gekommen war, mit 134 Toren.

In dieser Trainingswoche kämpften die Hagener jedoch mit großen personellen Engpässen. Auch die beiden Toptorschützen mussten behandelt werden. Trotz der deutlichen Derby-Niederlage gegen Coburg (24:33) hat Thomann noch nicht genug von dieser vermaledeiten Saison: "Wir haben nach wie vor Spaß am Handball, wollen uns in den vier verbleibenden Spielen besser präsentieren als gegen Coburg und noch den einen oder anderen Sieg holen. Warum nicht in Hagen?"

Neuer Kreisläufer für die Wölfe Würzburg

Einen neuen Kreisläufer haben die Wölfe Würzburg für die kommende Saison verpflichtet: Wie der Klub am Mittwoch bekannt gab, kommt Michel Reitemann vom TuS 04 Dansenberg und hat einen Vertrag bis 2025 unterschrieben.
Zuvor war der 23-Jährige vornehmlich für die Reserve des TBV Lemgo-Lippe aktiv, kam dort aber auch zu 24 Bundesliga-Einsätzen. In der Wölfe-Pressemitteilung wird Reitemann unter anderem mit den Worten zitiert: "Ich gehöre zu den emotionalen Spielern, die auf dem Feld mit ihrer Mentalität leben."
Daneben bleibt Alexander Merk (20) den Wölfen am Kreis erhalten, fällt aber wegen einer Sprunggelenk-Verletzung erst mal auf unbestimmte Zeit aus. Jonas Krenz (19) soll weiter an den Kader herangeführt werden. Oliver Seidler (HC Elbflorenz) und Valentin Neagu (Ziel noch unbekannt) verlassen dagegen den Verein.
(jr)
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