Würzburg

MP+Über ein Jahr Corona: Die Tanzszene kämpft ums Überleben

Wut, Verzweiflung, Existenzangst: Ballettschulen und Tänzerinnen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen und vom Publikum nicht mehr wahrgenommen.
Die Tanzszene und die Pandemie: Bianca Janson, Inhaberin des Ballettstudios 'Mainrhythmie', steht einsam vor ihrem Video-Setup, um eine Unterrichtsstunde in Zoom geben.
Foto: Thomas Obermeier | Die Tanzszene und die Pandemie: Bianca Janson, Inhaberin des Ballettstudios "Mainrhythmie", steht einsam vor ihrem Video-Setup, um eine Unterrichtsstunde in Zoom geben.

Eine Gesprächsteilnehmerin hat abgesagt. Die Leiterin in der großen Tanzschule in der Region schreibt, sie habe keine Kraft mehr – "nicht für zusätzliche Aktionen, die sowieso nichts bringen". Eine andere ebenso. Und lässt ausrichten, sie finde die dauernde Sorge, ob sie ihr Studio werde halten können, "mega-anstrengend". "Die Tatsache, als nicht systemrelevant eingestuft zu werden, hat sie zu Beginn des ersten Lockdowns sehr getroffen", sagt Lisa Kuttner und spricht damit für eine ganze Branche.

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