Nicht die Corona-Pandemie ist schuld an der Altersarmut

Zum Artikel „Die Angst vor Altersarmut steigt“ (28.4.)

Natürlich wird das Thema Rente bei der jetzigen Bundestagswahl wieder ein Gesprächsstoff sein. Aber sicherlich, wie bei der Wahl vor vier Jahren, nur ein Gesprächsstoff. Ich frage mich, was aus dem Slogan: „Die Rente muss für ein gutes Leben reichen“, geworden ist. Leider tut sich in diesem Bereich nichts, außer dass dieses Thema in den Parteien oder sonstigen Verbänden nur angesprochen wird. Was nützen Ergebnisse eines Rentenreports, wenn diese nicht weiter gelesen werden. Warum auch, denn meine Rente/Pension ist hiervon nicht betroffen. Dabei frage ich mich, ob es heutzutage noch gerechtfertigt ist, diese beiden „Rentensysteme“ (Rente/Pension) vorzuhalten. Warum tut man sich so schwer eine Reform in der Rentenversicherung/Pension zu realisieren? Österreich hat es uns vor Jahren doch vorgemacht. Hier bezahlt jeder der einer Erwerbstätigkeit nachgeht in die „ Pensionskasse“ ein. Sobald man sein „Pensionsalter“ erreicht hat, bekomme ich als Bemessungsgrundlage 81 Prozent und dieses 14 mal im Jahr. Bei uns ist die Bemessungsgrundlage für die Rente 48 Prozent und in der Pension 71 Prozent. Ist dieses heutzutage noch gerechtfertigt?

Jens Möller,

97241 Bergtheim

Nicht die Corona-Pandemie ist schuld an der Altersarmut, sondern unsere Politiker. Jahrzehnte lang wird das Renten-Niveau herunter gefahren. Und es wird behauptet, für die Renten ist kein Geld da. Die Wahrheit ist aber: Wenn alle Politiker und Beamten in unserem Land auch in die Rentenkasse einzahlen würden, wäre es nicht nur gerecht, sondern es wäre auch Geld für die Renten der Menschen da, die in der freien Wirtschaft beschäftigt sind und mit ihren Beiträgen auch die meist überzogen Pension finanzieren.

Michael Feser,

97737 Adelsberg

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