17.50 Uhr im Würzburger Ratskeller. Oliver Jörg sagt: „Ich bin total relaxt.“ Wirklich? Zumindest macht er nach außen diesen Eindruck. Auch ein paar Minuten später, als der CSU-Balken auf dem Fernsehschirm bei 35 Prozent landet – keine Regung beim Würzburger CSU-Kandidaten. Entspannt schlägt er sein linkes Bein über das rechte. Noch hofft er, dass er wieder in den Landtag gewählt wird – wohlwissend, dass es an diesem Abend ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Grünen-Kandidaten Patrick Friedl geben wird.
WÜRZBURG