Zum Filmstart des neuen "Dadord Würzburch" mit dem Titel "Todsünder" hat die Servicestelle Ehrenamt am Landratsamt Würzburg eine schöne Tradition aufleben lassen: Wie schon bei den bisherigen Teilen der Krimi-Reihe wurden auch diesmal Sondervorstellungen für Ehrenamtliche in der Region organisiert. Folgende Informationen wurden einer Pressemitteilung des Landratsamtes entnommen. Rund 550 Freikarten für insgesamt drei Vorstellungen wurden unter den Inhaberinnen und Inhabern der Bayerischen Ehrenamtskarte im Landkreis Würzburg verlost – ein Dankeschön für deren großartiges ehrenamtliches Engagement.
Begrüßt wurden die Gewinnerinnen und Gewinner im Kinosaal von Mitarbeiterinnen der Servicestelle Ehrenamt, dem "Dadord"-Produzenten Christian Kelle und Landrat Thomas Eberth. Der Landrat betonte den unschätzbaren Wert des ehrenamtlichen Engagements. "Das Ehrenamt füllt unsere Gesellschaft mit Leben: In der Kultur, im Sport, aber auch im Rettungsdienst, in der Pflege, in der Seelsorge und in vielen anderen Bereichen übernehmen Menschen in unserer Region tagtäglich die unterschiedlichsten Aufgaben. Sie alle setzen sich für die Gemeinschaft ein. Dafür können wir Ihnen gar nicht genug danken."
22 Monate reine Arbeitszeit
Produzent und Hauptdarsteller Christian Kelle zeigte sich dankbar für das Interesse an seinem "Dadord" und gewährte dem Publikum Einblicke in das Schaffen am Filmset. Rund 22 Monate reine Arbeitszeit haben er und Regisseurin Franziska Greulich gemeinsam mit ihrem Team von "radio rimpar tv" in den Dreh des neuen Krimis gesteckt. Seit der Premiere des letzten Teils seien dennoch rund vier Jahre vergangen: Das Team habe pandemiebedingt einige Zwangspausen einlegen müssen, zudem laufe die komplette Filmproduktion ehrenamtlich ab, also in der Freizeit aller Beteiligten.
Für die längere Wartezeit bis zur Fortsetzung wurde das Publikum schließlich mit einem spannenden Plot entschädigt. In der siebten Episode der Reihe wird die Stadt Würzburg gleich von mehreren mysteriösen Todesfällen erschüttert, die Hauptkommissar Rabe (Gerald Schneider) und seine Kollegen vor ein schier unlösbares Rätsel gestellt. Und auch die Freundschaft zwischen Rabe und dessen langjährigem Freund, dem abgehalfterten Privatdetektiv Strick (Christian Kelle), erfährt einen traurigen Höhepunkt: Strick verdingt sich nämlich weiterhin als "Aufräumer" für die geheime Loge L 704, deren zwielichtige Machenschaften bis in die höchsten Kreise von Wirtschaft und Stadtpolitik reichen. Recht und Gesetz – und auch ein Polizist als Freund – sind dabei eher hinderlich.
Krimifans können den "Dadord Würzburch" noch bis Mitte Februar auf der großen Leinwand erleben. Informationen zu den teilnehmenden Kinos sowie den Spielzeiten gibt es auf www.radiorimpar.de