Im Rahmen routinemäßiger Grenzkontrollen am Dienstag nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei am Flughafen München mehrere per Haftbefehl gesuchte Personen fest, teilt die Behörde mit. Die Fälle im Einzelnen.
Haftbefehl gegen schwedischen Staatsbürger: Vom Flughafen in die JVA
Bei der Einreisekontrolle eines 35-jährigen schwedischen Staatsbürgers, der gerade aus Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) in Deutschland angekommen war, bemerkten die Beamten Unregelmäßigkeiten. Eine genaue Überprüfung der Personalien ergab, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorliegt. Die schwedischen Behörden suchen ihn im Zusammenhang mit Rauschgiftdelikten.
Nach seiner Festnahme wurde der 35-Jährige dem zuständigen Amtsgericht in Landshut vorgeführt. Anschließend erfolgte die Überstellung in die Justizvollzugsanstalt Landshut, wo der Mann nun auf seine Auslieferung nach Schweden wartet.
Polizei: Zwei weitere gesuchte Personen am Flughafen München
Die Bundespolizei nahm an diesem Tag noch zwei weitere gesuchte Personen am Flughafen München fest: Eine 44-Jährige musste eine sogenannte Ersatzgeldstrafe von rund 1.400 Euro bezahlen, gegen sie hatte ein Haftbefehl wegen Diebstahls vorgelegen.
Ein 29-Jähriger musste am Dienstag für eine Woche in die JVA Erding – gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen des Erschleichens von Leistungen vor.
Der Flughafen München erwartet in den Sommerferien mehr als 6,4 Millionen Passagiere. Das müssen Reisende wissen, um stressfrei ans Ziel zu kommen.
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