Bislang galt Ende 2029 als Übergabedatum des sanierten Mainfranken Theaters. Jetzt bestätigt Dirk Terwey, Geschäftsführender Direktor: Es wird 2030 werden. Der Grund: Die bisher vorliegenden Planungsunterlagen seien „weniger belastbar als erhofft“ und müssten aufwendiger bearbeitet werden als gedacht.
Würzburg
Der Fachkräftemangel in der staatlichen Bauplanung in diesem Lande ist schlimm. Schlimmer noch, dass so etwas nie Folgen hat. Und inzwischen nicht mehr die Ausnahme, sondern die Norm ist.
Sehr geehrter Herr Stürmer, Ihre Behauptung ist inhaltlich falsch und bedarf der Korrektur. Es handelt sich hier eben nicht um eine staatliche Bauplanung, sondern um eine kommunale Projektsteuerung bei Beauftragung freiberuflicher Planer. Das Projekt wird allerdings staatlich gefördert. Insofern betrifft es jeden Steuerzahler. Der Rest Ihrer Aussage ist leider ähnlich falsch. Eine erhebliche Kostenüberschreitung bei - nicht nur öffentlichen - Baumaßnahmen kommt immer wieder vor, insbesondere bei Um- und Erweiterungsbauten, ist aber nicht die Regel. Die Medien machen sich allerdings überwiegend an den Baumaßnahmen fest, wie viele Leser:innen eben auch, bei denen tatsächlich einiges schief gelaufen ist. Der Skandal ist, dass man seitens der Stadt das neue Büro für die technische Ausstattung erst im Herbst 2024 beauftragt und so die Planungs- und Bauzeit nochmals unnötig verlängert hat. Die dargestellte Kosten- und Haushaltsplanung gibt tatsächlich Anlass zur Besorgnis.
👍Herr Langer!! Ein externer Projektsteuerer hätte vieles verhindern können!
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