Während draußen das Thermometer am heißesten Tag des Jahres auf über 38 Grad kletterte, erlebten zwei Jugendliche des Armin-Knab-Gymnasiums aus Kitzingen einen ebenso außergewöhnlichen wie unvergesslichen Schultag – in den kühlen, ehrwürdigen Räumen der Münchner Residenz. Im Max-Joseph-Saal fand die feierliche Verleihung der Landespreise im Bundeswettbewerb Fremdsprachen statt. Maxima Hornfeck und Finn Döbrich aus den zehnten Klassen wurden dabei mit dem 2. Platz auf Landesebene in der Kategorie "Solo" ausgezeichnet. Neben den beiden durfte sich auch die ehemalige Klassenleiterin und Englischlehrkraft Michaela Lindner-Berndt freuen, welche die Idee zur Teilnahme bei Maxima im letzten Jahr angestoßen hatte. Sprachen verbinden eben, wie auch das Motto des Wettbewerbs lautete. Stolz nahmen beide Jugendlichen ihre Urkunden, ein Preisgeld, sowie ein Lebkuchenherz und eine rote Rose entgegen. Sie staunten über die großartigen Beiträge und Leistungen aller Teilnehmenden, die neben den Sprachkompetenzen auch alle eine wundervolle Kreativität und Schaffensfreude an den Tag legten. Auch Maxima berichtete neben den Prüfungen zu Wortschatz, Grammatik und interkultureller Kompetenz begeistert vom kreativen Teil, in dem sie ein Video auf Englisch drehte zum Thema „What I’ve always wanted to say“. Finn startete in Französisch und war einer der wenigen Jungen, die im Wettbewerb punkten konnten. Wie wunderbar, dass gleich zwei Jugendliche vom AKG in den modernen Fremdsprachen ausgezeichnet wurden. Die Veranstaltung war geprägt von musikalischen Einlagen, anerkennenden Worten und der besonderen Atmosphäre des historischen Rahmens – ein würdiger Ort für junge Talente, die sich durch außergewöhnliche sprachliche Leistungen hervorgetan haben. Der Tag wurde abgerundet durch einen kleinen Empfang mit französischen Leckereien im Theatinergang – ein Moment zum Austauschen und Feiern. Und nicht nur die Sonne strahlte an diesem heißen Sommertag, sondern alle Preisträgerinnen und Preisträger, die einen unvergesslichen Tag erlebt haben.
Kitzingen
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