Es war ein Tag, an dem die Menschen im Mittelpunkt standen, die sonst für andere da sind: Die Nachbarschaftshilfe Mittleres Taubertal e.V. hat gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus Familienzentrum Lauda-Königshofen ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu einem Ausflug nach Erlangen eingeladen. Damit wollten die Organisatoren ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung setzen – für all die Stunden, die ehrenamtlich geschenkt werden, für offene Ohren, helfende Hände und stille Unterstützung, die für viele Betroffene unbezahlbar sind, heißt es in einer Presemitteilung
Karolina Podlech, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Lauda-Königshofen, unterstrich, dass Anerkennung ein zentraler Schlüssel für gelingendes Ehrenamt sei: „Unsere Ehrenamtlichen schenken so viel Zeit, Kraft und Herzblut. Ohne sie wären viele Angebote gar nicht möglich.“.
„Unser Ziel war es, den Helferinnen und Helfern zu zeigen, wie wichtig sie für den Verein sind. Dieser Ausflug soll ihnen ermöglichen, sich zu erholen, neue Energie zu tanken und zu erkennen, dass ihre Arbeit im Verein sehr geschätzt wird“, betonte Ehrenamtskoordinatorin und Organisatorin Sonja Spörer.
Die Gruppe tauchte bei einer Stadtführung in die Atmosphäre Erlangens ein: Vor dem prachtvollen Schloss, im blühenden Botanischen Garten und auf dem lebendigen Hugenottenplatz blieb nicht nur Zeit für neue Eindrücke, sondern auch für Gespräche und gemeinsames Lachen.
Auch Vereinsvorsitzender Ulf-D. Schwarz hob hervor, wie wichtig solch ein Tag ist: „Es ist wichtig, dass unsere Helfer nicht nur ‚geben‘, sondern auch ‚nehmen‘ können. Dieser Ausflug soll ein Zeichen der Wertschätzung sein und ihnen die Möglichkeit geben, sich mit anderen auszutauschen und gemeinsam eine Auszeit vom Arbeitsalltag zu erleben“. Möglich wurde das Projekt auch durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. (ella)
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