Bad Kissingen

Bad Kissingen: Warum es aktueller denn je ist, von den jüdischen Mitbürgern zu erzählen, die hier zu Hause waren

Die Jüdischen Kulturtage sind anspruchsvoll. Man nimmt Anteil an tragischen Lebenserfahrungen und spürt den Nazi-Terror. Was uns als Menschen ausmacht, wird aber plötzlich viel klarer.
Der Bad Kissinger Gustav Neustädter mit seinen Söhnen Jakob, Siegfried und Ernst David im Jahr 1934.
Foto: Archiv Hans-Jürgen Beck/David Neustädter | Der Bad Kissinger Gustav Neustädter mit seinen Söhnen Jakob, Siegfried und Ernst David im Jahr 1934.

Bei den Jüdischen Kulturtagen von Stadt und Landkreis, die seit 2002 in regelmäßigen Abständen stattfinden, ist man immer wieder bemüht, die Vielfalt des einstigen jüdischen Lebens aufzuzeigen, gesellschaftliche Themen anzuschneiden und die kulturelle Buntheit dieser früheren Epoche zu erfassen. So wird dem Gedenken an all diejenigen, die einmal hier lebten und Opfer von Vertreibung, Deportation und brutalem Nazi-Terror wurden, ganz bewusst Rechnung getragen.Es ist für die Menschen heute kaum mehr vorstellbar, dass noch um 1930 in Unterfranken 112 Synagogen standen und der heutige Regierungsbezirk das am ...

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