Baumtelefone und Zapfenweitwurf

Na, was gibt's denn da       -  Na, was gibt's denn da zu sehen.
Die Kinder haben in Hohenroth
ihren Spaß.
Foto: FOTO CHRISTOF | Na, was gibt's denn da zu sehen. Die Kinder haben in Hohenroth ihren Spaß.
Hammelburg/Hohenroth Ein Wald bietet für Kinder unzählige Spielmöglichkeiten: Blätterschlachten, Klettermeisterschaften und die Suche nach den richtigen Namen der Bäume. Ein Waldspaziergang kann zu einem echten Erlebnis werden, wenn ihr jetzt in den Herbstferien dem MAIN-POST-TIPP folgt und den Waldlehrpfad der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth besucht. Dort begegnen Euch auf einem 1,5 Kilometer langen Rundkurs allerhand Aufgaben und Spielmöglichkeiten.

Los geht es hinter der Gärtnerei der Dorfgemeinschaft immer den Schildern nach. Sobald ihr den Wald erreicht habt, gibt es schon die ersten Aufgaben: Wie alt ist dieser Baum und wie heißt er? Wer es weiß, ist schon ein erfahrener Waldbesucher, für alle anderen gibt es nicht nur den Namen oder das Alter der Bäume sondern auch Informationen zu den jeweiligen Pflanzen - und dies kindgerecht und nicht zu lang. Nach diesem kurzen Stück Wald geht es raus auf eine Wiese bis zur ersten Station "Zapfenweitwurf".

Dort soll der Zapfenberg auf dem Boden in die drei aufgehängten Eimer versenkt werden. Eine wahre Herausforderung für die Ballsportler

Nach dem Zapfenberg erwartet euch eine Weitsprunggrube, wie ihr sie sicherlich aus dem Sportunterricht kennt. Allerdings fehlen die Meterangaben am Rande der Grube. Stattdessen kann man sich mit den Sprungkünsten einiger Waldbewohner messen. Schafft ihr einen Sprung von 70 Zentimetern? Dann seid Ihr immerhin so weit gehüpft wie eine Waldmaus. Wer es mit einem Reh aufnehmen will, müsste allerdings sechs Meter weit springen.

Krokodile und Drachen

Nach diesen sportlichen Höchstleistungen folgt erst einmal ein gemütlicher Spaziergang in den Wald hinein, bis wir auf den Waldspielplatz stoßen. Dort wartet ein Krokodilbaumstamm ebenso darauf, erklettert zu werden, wie ein Drache. Für die Erwachsenen gibt es die Möglichkeit, das mitgebrachte Picknick auszupacken und eine kurze Rast einzulegen.

Danach geht es weiter zum Pirschpfad, bei dem ihr versuchen müsst, die Tiere, die sich auf dem Weg befinden, zu entdecken und zu bestimmen. Nachdem ihr ganz ruhig durch den Wald geschlichen seid, sind an der nächsten Station, dem Fühlpfad, die Füße gefragt. Noch mehr Spaß macht der Fühlpfad, wenn man die Augen schließt und sich über den Pfad führen lasst. Als nächstes erreicht man die Telefonzentrale des Waldes. Haltet euer Ohr an das Ende des Baumstammes und schickt euren Freund ans andere Ende. Wenn ihr jetzt am Stammende klopft, kann der andere euch hören.

Am Ende des Waldparcours ist noch mal Geschicklichkeit gefragt: schafft ihr es, aus den bereitgelegten Baumscheiben einen schiefen Turm zu bauen? Wer von euch baut den Höchsten?

Zu erreichen ist die SOS-Dorfgemeinschaft über Gemünden Richtung Jossa/Rieneck. Dort zeigt nach kurzer Fahrt ein großer Wegweiser den richtigen Weg. Der Waldpfad ist immer geöffnet und befindet sich hinter der Gärtnerei. Wichtig für den Besuch sind festes Schuhwerk. Der Kinderwagen sollte bei diesem Besuch jedoch zu Hause bleiben.

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