Rannungen

Bürgermeister plant weitere Umfrage zur KG 43

Die nächste Sitzung des Rannunger Gemeinderates dürfte besonders interessant werden, denn das umstrittene Thema „KG 43“ (die Kreisstraße zwischen der Staatsstraße 2445 und Rannungen) steht auf der Tagesordnung. In der jüngsten Sitzung des Gremiums verlas Bürgermeister Fridolin Zehner (CSU) einen Brief seines Oerlenbacher Amtskollegen Nico Rogge (CSU) zu diesem Thema. Diskutiert oder entschieden wurde allerdings noch nichts.

Im Gespräch mit dieser Zeitung betonte der Rannunger Bürgermeister, dass auch in der nächsten Sitzung wohl noch keine Entscheidung zu diesem Thema getroffen wird. Er möchte zuvor eine weitere Umfrage unter den Bürgern der Gemeinde starten, „aber diesmal nur mit zwei Fragen und nicht mit drei“.

Rannunger: mehrfach abgelehnt

Schon in der Vergangenheit war das Thema umstritten und im Gemeinderat, der mehrheitlich gegen den Bau war, heiß diskutiert worden. Der Rannunger Gemeinderat lehnte den Bau einer Kreisstraße und einer Ortsumgehung mehrfach ab. Der Oerlenbacher Bürgermeister schreibt in seinem Brief an seinen Rannunger Amtskollegen: „Gespannt erwarten wir, wie sich der Rannunger Gemeinderat zum Bau der KG 43 neu positioniert, die im Prinzip die Gemeindeverbindungsstraße Rottershausen-Rannungen ersetzen soll ... Wir teilen Ihnen nochmals mit, dass seitens der Gemeinde Oerlenbach noch immer davon ausgegangen wird, dass die Kreisstraße KG 43 neu von Eltingshausen kommend über Rannungen in den östlichen Landkreis weitergeführt wird und befürworten diese Lösung.“

Oerlenbacher drängen auf Bau

Bürgermeister Nico Rogge bittet in seinem Brief darüber hinaus, „alles dafür zu tun, dass diese, aus früherer und aus heutiger Sicht sinnvolle Straßenplanung zur besseren Anbindung des restlichen Landkreises baldmöglichst umgesetzt wird“. Er erinnert daran, dass seine Gemeinde im Jahr 1989 damit einverstanden war, dass die Gemeindeverbindungsstraße Rottershausen-Rannungen freigegeben wird, obwohl sie für den Oerlenbacher Ortsteil Rottershausen nur eine geringe Bedeutung habe.

In nächster Zeit seien für die Gemeinde Oerlenbach kostenintensive Unterhaltungsmaßnahmen zu erwarten, die beim Bau der KG 43 entfallen oder niedriger ausfallen würden. „Wir bitten deshalb nochmals, an der bestehenden Planung festzuhalten und darauf zu drängen, dass diese Maßnahme baldmöglichst ausgeführt wird“, heißt es zum Schluss des Schreibens, das auch ans Landratsamt ging. (riz)

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