Bad Kissingen

Der bedeutendste Kissinger des 20. Jahrhunderts ist tot

Als Sohn eines jüdischen Kantors musste Hans Jakob Steinberger mit 13 Jahren seine Heimatstadt verlassen. Als Nobelpreisträger kam er 55 Jahre später zurück. Ein Nachruf.
Ehrungen machten Jack Steinberger eher verlegen.
Foto: Archiv Siegfried Farkas | Ehrungen machten Jack Steinberger eher verlegen.

Es war nicht nur der Nobelpreis für Physik, der Jack Steinberger zum bedeutendsten Kissinger des 20. Jahrhunderts machte. Es war auch seine Lebensgeschichte. Der am 25. Mai 1921 in eine jüdische Kantorenfamilie hineingeborene Hans Jakob Steinberger erlebte die Tragödie eines mörderischen Kriegs und rassistischer Unmenschlichkeit in einer glücklichen Wendung. Um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, hatte Steinberger 1934 seine Heimatstadt verlassen. Als Bad Kissingen fünfeinhalb Jahrzehnte später wieder vorsichtig Kontakt zu dem einstigen Oberschüler aufnahm, der inzwischen ein ...

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