Bad Kissingen

Ein Selfie mit Konny Reimann

Am Familiensonntag bei der Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen: der Auswanderer Konny Reimann inmitten seiner Fans.
Foto: Isolde Krapf | Am Familiensonntag bei der Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen: der Auswanderer Konny Reimann inmitten seiner Fans.

Der Familientag lockte am 3. Juni noch einmal allerhand Gäste auf die Abenteuer & Allrad. Denn schließlich war Konny Reimann angekündigt, der schnauzbärtige Hamburger Cowboy, der 2004 publikumswirksam nach Texas auswanderte und inzwischen auf Hawaii lebt. Insgesamt zeigte sich das pro-log-Team rund um Geschäftsführerin Marion Ripberger am Sonntagabend mit der Messe sehr zufrieden. Es sei alles rund gelaufen, so Marketingleiter Thomas Schmitt.

Seit es Selfies gibt, sind Autogramme irgendwie out. Konny Reimann hatte auch gar keine Karten mit seinem Konterfei in der Tasche, als er auf dem pro-log-Gelände die Hauptbühne betrat. Er schrieb dafür alles, was die Fans sich für sich selbst oder andere wünschten, auf weißes Papier, auf eine rote Plastiktasche, auf einen mehrfarbigen Euroschein oder auf ein buntes T-Shirt. Und dabei kam er auch mit dem ein oder anderen mal kurz ins Gespräch.

Viele Fragen an den Auswanderer

Wer Doku-Soaps liebt und sich gern in die Ferne träumt, kennt den Mann mit dem Cowboyhut aus dem Fernsehen. Der Hamburger siedelte mit seiner Frau Manuela und seinen zwei Kindern 2004 nach Texas über und baute dort ein großes Wohnhaus mit Leuchtturm, das die Familie als Ferien-Resort betrieb. Seit 2015 lebt die Familie auf Hawaii, natürlich in einer neuen Feriensiedlung, die sinnigerweise „Konny Island“ heißt.

 

Zunächst hatten die Gäste vor der Bühne etwas Berührungsangst. Doch dann trauten sich doch ein paar ans Mikrofon, um den Auswanderer zu fragen, was sie schon immer wissen wollten. „Hast du auch manchmal Angst?“, sagte ein kleiner Junge. „Nee!“, grinste Reimann von der Bühne runter. „Höchstens meine Frau hat Angst um mich.“

Ein anderer Junge wollte wissen, ob er seine Heimatstadt Hamburg ab und zu noch besucht und eine Frau interessierte sich dafür, wie er seine Gattin kennenlernte. „Da war ich eine Zeit lang in Dieburg in Hessen und arbeitete als Kickbox-Trainer. Ja, und da kam sie an und ich konnte sie gleich mal unter die Lupe nehmen.“

Malen beim Familientag.
Foto: Isolde Krapf | Malen beim Familientag.

Als er erzählte, wie er einen Greyhound-Bus zum Wohnmobil umbaute, war das für ein paar der Gäste möglicherweise nichts Neues, denn darüber hat Reimann bereits einen Film gedreht, der bei Camping- und Caravan-Messen gezeigt wird.

Reimann benötigt Personenschutz

Als Marion Heer-Schmitt vom pro-log-Team, den Texas-Cowboy aus Hawaii am Frankfurter Flughafen abholte, war er sofort von Autogrammjägern umlagert. Offensichtlich kennt ihn in Deutschland fast jeder, sagt sie. Das könne wohl manchmal auch lästig werden. Reimann gebe unumwunden zu, dass er deshalb gelegentlich Personenschutz braucht. Auch bei der Off-Road-Messe stand ein Polizist unmittelbar in seiner Nähe.

Das Resümee des pro-log-Teams am Abend des 3. Juni fällt höchst erfreulich aus: An den vier Messetagen kamen diesmal knapp 58 000 Besucher aufs Gelände, das sind rund 1200 mehr als im Vorjahr.

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