Hammelburg

Hammelburg: Schütze schrammt an Zwangsunterbringung vorbei

Im Wahn feuerte ein 39-Jähriger mit seiner Schreckschusspistole. Als Polizisten anrückten, zückte er ein Messer. Warum das Landgericht Schweinfurt von einer Strafe absah.
Mit so einer ähnlichen Schreckschusspistole feuerte ein 39-Jähriger in einem Hammelburger Wohngebiet.
Foto: Oliver Killig | Mit so einer ähnlichen Schreckschusspistole feuerte ein 39-Jähriger in einem Hammelburger Wohngebiet.

Alle Alarmglocken schrillten am 17. Juni 2019 in der Polizeiinspektion Hammelburg. Damals meldete eine Augenzeugin einen Mann, der in einem dicht besiedelten Wohngebiet zwei laute Schüsse abgegeben hatte. An diesem Montag klärte die erste Strafkammer des Landgerichts Schweinfurt bei einer eintägigen Verhandlung, wie es mit dem Mann weitergeht. Das Hauptaugenmerk lag darauf, weitere Gefährdungen durch den gelernten Maler und Lackierer auszuschließen.Denn die Szenerie vergangenen Sommer war krimireif:  Mit zwei Streifenwagen rückten die örtlichen Polizisten an den Tatort aus.

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