LKR Bad Kissingen

MP+"Unsichtbar" krank und dann noch verspottet: Was darf man, wenn man krankgeschrieben ist?

Migräne, Burnout, Long Covid: Über Kranke, die im Job fehlen, wird oft getuschelt, wenn sie das Haus verlassen. Was Arbeitsrechtler und Psychologen sagen.
Viele Erkrankungen sieht man Menschen nicht an. Neben den Beschwerden quält sie oft, dass ihnen Arbeitsverweigerung und Faulenzerei unterstellt wird. Verpflichtet dem Chef zu sagen, woran man erkrankt ist, ist man  nicht.       -  Viele Erkrankungen sieht man Menschen nicht an. Neben den Beschwerden quält sie oft, dass ihnen Arbeitsverweigerung und Faulenzerei unterstellt wird. Verpflichtet dem Chef zu sagen, woran man erkrankt ist, ist man  nicht.
Foto: fuzzbones - stock.adobe/Symbolbild | Viele Erkrankungen sieht man Menschen nicht an. Neben den Beschwerden quält sie oft, dass ihnen Arbeitsverweigerung und Faulenzerei unterstellt wird. Verpflichtet dem Chef zu sagen, woran man erkrankt ist, ist man nicht.

Jochen Vogel , Bürgermeister von Bad Brückenau, machte im Mai seine Long-Covid-Erkrankung öffentlich. "Eine gute Entscheidung", sagt er rückblickend. "Es wurde viel spekuliert und gefragt: Was hat er denn? Warum kommt er nicht? Hat er keinen Bock mehr oder einen Burnout ?" Auch Sätze wie "der ist fürs Amt nicht tragbar" seien gefallen.

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