LANDKREIS KITZINGEN

Anhänger während der Fahrt von Lkw abgerissen

Ein abgrissener Lkw-Anhänger bremste sich selbst ab und bleib zwischen den Anschlussstellen Marktbreit und Kitzingen auf der A 7 am Seitenstreifen liegen.
Foto: Polizei | Ein abgrissener Lkw-Anhänger bremste sich selbst ab und bleib zwischen den Anschlussstellen Marktbreit und Kitzingen auf der A 7 am Seitenstreifen liegen.
Nicht immer ist Freitag der 13. ein Unglückstag. Um diese Feststellung kommt die Verkehrspolizei-Inspektion Würzburg-Biebelried nicht herum, die am Freitagmorgen mit einem sehr ungewöhnlichen Fall konfrontiert war. Von einem Lastkraftzug war während der Fahrt auf der A 7 ein Anhänger abgerissen, der dank einer Notbremsung halb auf dem Seitenstreifen und halb auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen kam, teilt die VPI mit. Der Lkw-Fahrer wurde auf das Missgeschick allerdings erst 40 Kilometer später aufmerksam. Passiert ist glücklicherweise nichts.

Mit einigen Tonnen Stahlrohren war der 24-jährige Brummifahrer von Österreich nach Mühlheim bei Frankfurt unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Marktbreit und Kitzingen hatte sich dann kurz vor 7 Uhr der mit zwölf Tonnen beladene Anhänger selbständig gemacht. Wie sich später herausstellte, war die Deichsel aus noch unbekanntem Grund abgerissen. Glücklicherweise führte dann die automatisch eingeleitete Notbremsung dazu, dass der Anhänger bereits kurz danach auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam, wobei allerdings das vordere Teil noch deutlich in den rechten Fahrstreifen hineinragte.

Der Fahrer und der neben ihm sitzenden Firmenchef hatten von dem Vorfall absolut nichts mitbekommen. Sie setzten ihre Fahrt unbeirrt fort, bogen auf die A 3 Richtung Frankfurt ab und wurden erst nach sage und schreibe 40 Kilometern zwischen den Anschlussstellen Helmstadt und Wertheim darauf aufmerksam, dass ihr Lastkraftzug auf die Hälfte geschrumpft war. Der Fahrer meldete sich dann über Notruf in der Einsatzzentrale und teilte mit, dass ihm ein mit etlichen Tonnen Stahlrohren beladener Anhänger fehlte.

Bei der Verkehrspolizei Würzburg – Biebelried hatten sich aber zuvor bereits zahlreiche Verkehrsteilnehmer gemeldet, die auf den unbeleuchteten Anhänger auf der A 7 aufmerksam geworden waren. Auch von der A 3 waren Meldungen gekommen. Hier war aufgefallen, dass an dem Lkw eine offenbar abgerissene Anhängerstange und mehrere Schläuche hingen.

Zwischenzeitlich war auch eine erste Streifenbesatzung der Polizei bei dem Anhänger eingetroffen und hatte die Stelle entsprechend abgesichert. Es wurde dann ein Abschleppunternehmen verständigt, das den Anhänger aus dem Gefahrenbereich brachte. "Es ist entweder der Aufmerksamkeit der Auto- und Lkw-Fahrer oder einfach nur glücklichen Umständen zuzuschreiben, dass niemand gegen die in die Fahrbahn ragende Front des Anhängers geprallt war und somit der Freitag der 13. seinem Namen als Unglückstag diesmal keine Ehre machen konnte", so die Mitteilung der VPI.
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