HAMBURG

Brust-OP versteigert: Klinik besorgt um Seriosität

Die „Beautyklinik an der Alster“, die zu Werbezwecken eine Brustvergrößerung für 2, 57 Euro auf einem Internetportal versteigerte (wir berichteten), äußerte sich in einer Pressemitteilung erstmals zu der ungewöhnlichen PR-Aktion.

(rü) Die „Beautyklinik an der Alster“, die zu Werbezwecken eine Brustvergrößerung für 2, 57 Euro auf einem Internetportal versteigerte (wir berichteten), äußerte sich in einer Pressemitteilung erstmals zu der ungewöhnlichen PR-Aktion.

Aufgrund der Berichterstattung über die Versteigerung ist die Hamburger Klinik nun um ihren guten Ruf und ihre Seriosität besorgt. Normalerweise biete die Klinik keine Operationen zu Schnäppchenpreisen an, dennoch wolle man der Patientin „Gelegenheit zu einer sehnlichst gewünschten Operation geben, die sie sich sonst aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse nicht leisten könnte“, heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem werde der Eingriff nur durchgeführt, wenn die Patientin ausführlich beraten worden sei.

Weiterhin möchte die Klinik zukünftig Werbeaktionen wie das Versteigern von Operationen unterlassen. Dennoch legt die Klinik Wert darauf, dass „zu keinem Zeitpunkt Risiken von plastisch-ästhetischen chirurgischen Leistungen verharmlost wurden“. Gegenteilige Darstellungen der Hamburger Ärztekammer weist sie zurück.

Dazu, ob die die Operation wie geplant stattfindet oder ob die Ärztekammer den Eingriff unterbindet, äußert sich die Klinik nicht.

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