Gemünden

Das Riesengeschäft mit "geschenkten" Autos

Masche Sozialsponsoring: Über Werbung finanzierte Fahrzeuge für soziale Einrichtungen, Vereine und Kommunen sind für Werbefirmen ein äußerst lukratives Geschäft. Deren Vorgehen ist undurchsichtig.
Teuer bezahltes Fahrzeug: Dieser Ford Transit, den das Gesundheitszentrum Main-Spessart in Gemünden fünf Jahre lang fahren darf, ist mit Werbeflächen kleiner Firmen im Wert von rund 80 000 Euro netto beklebt. Der Werbefirma Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung blieben dabei etwa 55 000 Euro.
Foto: Björn Kohlhepp | Teuer bezahltes Fahrzeug: Dieser Ford Transit, den das Gesundheitszentrum Main-Spessart in Gemünden fünf Jahre lang fahren darf, ist mit Werbeflächen kleiner Firmen im Wert von rund 80 000 Euro netto beklebt. Der Werbefirma Mobil Sport- und Öffentlichkeitswerbung blieben dabei etwa 55 000 Euro.

Sie sind ein gewohnter Anblick: mit einer Vielzahl kleiner Werbeflächen örtlicher Firmen beklebte Fahrzeuge, die soziale Einrichtungen, Vereine oder auch Kommunen kostenlos hingestellt bekommen. Doch dass hinter den werbefinanzierten rollenden Litfaßsäulen wie auch hinter gesponserten Defibrillatoren und Info-Vitrinen häufig eine riesige Geschäftemacherei von Werbefirmen steckt, ist den wenigsten bekannt. Die fragen bei sozialen Einrichtungen, Vereinen und Kommunen an, ob diese nicht ein kostenloses Auto bräuchten. Beißen sie an, beginnt das Geschäft. Die Werbefirmen lassen sich nicht selten noch als ...

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