Fränkischer Bund kritisiert Staatsregierung: „Franken massiv benachteiligt“

Aus seinen Zielen macht der „Fränkische Bund“ keinen Hehl: „Freiheit für Franken“ lautet ein Slogan, ein anderer „Frei statt Bayern“, gemünzt auf den Freistaat Bayern. Die Unzufriedenheit mit den herrschenden Verhältnissen ist bei einem Pressegespräch in Würzburg aus fast jedem Satz herauszuhören.
Am Tag der Franken (2.  Juli) dominiert Rot-Weiß.
Foto: FOTO dpa | Am Tag der Franken (2. Juli) dominiert Rot-Weiß.

„Wir legen immer dann den Finger in die Wunde, wenn die innerbayerische Chancengleichheit verletzt wird“, sagt Günter Geißler aus Würzburg. „Und das ist leider oft der Fall.“ Der Süden, insbesondere der Speckgürtel um München sei jahrzehntelang deutlich besser behandelt worden als der Rest des Freistaats: Mehr Geld für Infrastruktur, für Industrie- und Wissenschaftsansiedlung sei dort hintransferiert worden, dazu Behörden, Gerichte, kulturelle Einrichtungen. „Das Bayern südlich der Donau war Agrarland, die Industrie, das Städtewesen, das blühende Handwerk, die Erfinder gab es in Franken“, bilanziert ...

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