Kritik an Seligsprechung von Georg Häfner

Historische Freundschaft: Auf dem Bild sind unter anderem Gregor Fischer (hinten links) sowie Pfarrer Georg Häfner (hinten Mitte), der am 20. August 1942 im KZ in Dachau ums Leben kam, zu sehen.
Foto: Repro Sietz | Historische Freundschaft: Auf dem Bild sind unter anderem Gregor Fischer (hinten links) sowie Pfarrer Georg Häfner (hinten Mitte), der am 20. August 1942 im KZ in Dachau ums Leben kam, zu sehen.

Würzburg rüstet sich für die erste Seligsprechung in der Stadt überhaupt. Damit erfährt der fränkische Pfarrer Georg Häfner am Sonntag eine späte Ehrung. Indes wurde auch Kritik an der Zeremonie laut. Den Nazis bot der unterfränkische Pfarrer Georg Häfner mutig die Stirn. Er verweigerte unter anderem den Hitlergruß und musste dafür qualvoll im Konzentrationslager Dachau sterben - unterernährt, ausgemergelt, krank. Der Pfarrer von Oberschwarzach (Landkreis Schweinfurt) wurde nur 41 Jahre alt. Mit seiner Seiligsprechung am Sonntag (15. Mai) wird Häfner als Vertreter der christlichen Widerstandskämpfer im ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung