Mollath: Wahlkämpfer wider Willen

Mollath: Wahlkämpfer wider Willen

Noch im Januar hatte sich Bayerns bekanntester Psychiatrie-Insasse vehement gewehrt, nach Ansbach verlegt zu werden. Acht Monate später kommt Gustl Mollath freiwillig – nicht ins Bezirkskrankenhaus, wo die siebenjährige Gefangenschaft weitergehen sollte, sondern in die Karlshalle der mittelfränkischen Stadt, nicht unter Zwang, auf Einladung der Freien Wähler. Mollath ist – mehr als mancher Politiker – Zugpferd der Opposition in den letzten Tagen des Wahlkampfes: Bayerns berühmtester Freigelassener wächst in die Rolle des Widerstandskämpfers gegen die übermächtige CSU. Zwar betonen die ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung