Neue Bestrebungen zum Erhalt von Streuobstwiesen in Mainfranken

Jahrzehntelang wichtig, in den 1970er Jahren gerodet, heute häufig vernachlässigt: Den Streuobstbeständen geht es schlecht. Doch es gibt Hoffnung.
Es wächst was in der Rhön: Auf einer Streuobstwiese bei Bischofsheim genießt die fünfjährige Mila den Frühling.
Foto: Ivo Knahn | Es wächst was in der Rhön: Auf einer Streuobstwiese bei Bischofsheim genießt die fünfjährige Mila den Frühling.

Keiner hat den Wert alter Streuobstbestände treffender beschrieben als der Lehrer und Hobby-Pomologe (Apfelforscher) Edwin Balling, der 2013 in Margetshöchheim (Lkr. Würzburg) starb. Im Nachwort seines Büchleins „Die Kulturgeschichte des Obstbaus“ heißt es: „Die Streuobstbäume sind Obstgarten, Bienenweide, Futterwiese, Vogelwelt. Reichtum von natürlichen Lebensgemeinschaften, Reservoir und Rückzugsgebiet. Es sind individuell geprägte, auffallende Persönlichkeiten.“ Nicht zuletzt findet sich auf Streuobstwiesen eine Vielzahl von seltenen Obstsorten, die besonders gut an die jeweiligen ...

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