Offizier darf Kriegsdienst verweigern

Die Reihen lichten sich: 1400 Arbeitsplätze werden bei der Bundeswehr in Hammelburg und Wildflecken gestrichen. Das Konversionsmanagement soll Alternativen entwickeln. Foto: Burdack       -  Die Reihen lichten sich: 1400 Arbeitsplätze werden bei der Bundeswehr in Hammelburg und Wildflecken gestrichen. Das Konversionsmanagement soll Alternativen entwickeln. Foto: Burdack
| Die Reihen lichten sich: 1400 Arbeitsplätze werden bei der Bundeswehr in Hammelburg und Wildflecken gestrichen. Das Konversionsmanagement soll Alternativen entwickeln. Foto: Burdack

Unter bestimmten Umständen muss auch ein Bundeswehroffizier als Kriegsdienstverweigerer anerkannt werden. So lautet der Tenor eines am Mittwoch vom Verwaltungsgericht Würzburg veröffentlichten Beschlusses (AZ: W 1 K 13.544). In dem Fall geht es um einen in Hammelburg (Lkr. Bad Kissingen) stationierten Berufssoldaten, der nach neun Jahren bei der Bundeswehr im Januar 2013 einen Antrag als Kriegsdienstverweigerer gestellt hatte. Er begründete diesen mit einem im Laufe der Zeit eingetretenen Entwicklungsprozess seines Gewissens. Das zuständige Bundesamt lehnte das Ansinnen ab – ein Gesinnungswandel oder ...

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