Haßfurt

Bäckerei aus dem Steigerwald im Wettstreit

Dem Fernseh-Wettbewerb „Deutschlands bester Bäcker“ stellen sich Michael und Sandra Oppel aus Untersteinbach. Am Dienstag wurde ihre Backstube zum Fernseh-Drehort.
Foto: Sabine Weinbeer | Dem Fernseh-Wettbewerb „Deutschlands bester Bäcker“ stellen sich Michael und Sandra Oppel aus Untersteinbach. Am Dienstag wurde ihre Backstube zum Fernseh-Drehort.

Eine spannende Woche begann am Dienstag für Michael Oppel und sein Bäckerei-Team. Sie sind in der nächsten Staffel von „Deutschlands bester Bäcker“ mit Sternekoch Johann Lafer dabei, die im Herbst im ZDF laufen wird. Am Dienstag besuchten die Juroren Jochen Baier und Andrea Schirmaier-Huber die Bäckerei in Untersteinbach, am Samstag werden Michael Oppel und seine Bäckermeister Markus Schneider und Michael Karbacher in Dresden auf Johann Lafer und ihre beiden direkten Konkurrenten treffen.

„Wir sind schon sehr stolz, dabei zu sein“, erklärt Michael Oppel, der beweisen will, was eine kleine Handwerksbäckerei aus dem Steigerwald leisten kann, und dass sein vor einigen Jahren eingeschlagener Weg der Richtige ist. Seine Entwicklung zum „Naturbäcker“ erläuterte er auch im Interview mit dem TV-Team. Oppel ist stolz auf seine Produkte, die ohne Zusatzstoffe und Backmischungen auskommen und stattdessen allein durch Handwerkskunst und guten Zutaten entstehen.

Echtes Handwerk und Kreativität – das sind auch wichtige Auswahlkriterien für diese Fernsehsendung, die im vergangenen Winter erstmals ausgestrahlt wurde. Johann Lafers Team legt Wert darauf, dass in den teilnehmenden Betrieben der Meister und sein Handwerk die entscheidende Rolle spielen. 96 solcher Bäckereien wurden aus den eingegangenen Vorschlägen für die neue Staffel ausgewählt. Drei aus einer Region treten jeweils gegeneinander an, um am Ende „Deutschlands besten Bäcker“ zu küren. Zwei Juroren-Teams reisen dafür durch die ganze Republik.

Die erste „Etappe“ brachten Michael und Sandra Oppel mit ihrem Team am Dienstag hinter sich. Sie sind durchaus selbstbewusst und stolz auf ihre Produkte, aber wenn der zweimalige Deutsche Meister der Bäcker und Konditoren und die Weltmeisterin der Konditoren in den Laden kommen, darf man durchaus aufgeregt sein. Nachdem die Interviews in der Backstube abgedreht sind, wird es im Laden ernst: Die Juroren wählen die beiden Produkte aus, die sie probieren wollten – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Was da verkostet wird zwischen Brötchen und Schwarzwälder Kirschtorte, bleibt bis zur Ausstrahlung der Sendung geheim. Das dritte Produkt, das die Jury probiert, ist die Empfehlung des Bäckers. Michael Oppel wählte dafür das Power-Ballast-Brot. „Es verkörpert am deutlichsten unsere Betriebsphilosophie“, erklärt seine Frau Sandra. Dann noch die letzte Herausforderung: Das Team Oppel erfährt die Tagesaufgabe. Die wird vor der laufenden Kamera direkt umgesetzt und am Samstag der kompletten Jury einschließlich Johann Lafer präsentiert. Dann wird Michael Oppel auch erfahren, welche Kollegen aus der Region mit ihm am Start sind. Die Finalisten werden im August in Berlin gegeneinander antreten. Die zweite Staffel von „Deutschlands beste Bäcker“ wird ab dem 14. September immer nachmittags im ZDF ausgestrahlt.

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