Haßfurt

Corona im Kreis Haßberge: Niedrige Inzidenz trotz Neuinfektionen

Der Haßbergkreis ist umgeben von Landkreisen mit wesentlich höheren Fallzahlen. Dennoch hat der Kreis mit 21,3 eine sehr geringe 7-Tage-Inzidenz.
Die Maskenpflicht wird wohl noch länger erhalten bleiben, doch zumindest sind die sinkenden Infektionszahlen ein Hoffnungsschimmer: Im Landkreis Haßberge liegt die Inzidenz nur noch bei 21,3.
Foto: Silvia Gralla | Die Maskenpflicht wird wohl noch länger erhalten bleiben, doch zumindest sind die sinkenden Infektionszahlen ein Hoffnungsschimmer: Im Landkreis Haßberge liegt die Inzidenz nur noch bei 21,3.

Was die Corona-Zahlen angeht, steht der Landkreis Haßberge derzeit gut da, auch und gerade mit Blick in die Nachbarlandkreis. Auf der Deutschlandkarte des Robert-Koch-Instituts sind die verschiedenen Landkreise je nach ihren Inzidenzwerten eingefärbt: Weiß steht für Inzidenzwerte unter 5 - wobei diese Farbe derzeit deutschlandweit gar nicht vorkommt - gelb für Werte zwischen 5 und 25, orange für Werte zwischen 25 und 50 und rot für Werte über 50 - je höher die Inzidenz, desto dunkler das rot. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 21,3 bildet der Haßbergkreis derzeit eine gelbe Insel, umgeben von orangen und sogar einem dunkelroten Landkreis - dem Kreis Hildburghausen in Thüringen, der mit einer Inzidenz von 219,9 sogar der am viertschwersten Betroffene Kreis in ganz Deutschland ist.

Acht weitere Corona-Fälle im Landkreis

Damit liegt der Landkreis nach Angaben des RKI auch weit unter dem bayernweiten Durchschnitt von 61,8 und dem deutschlandweiten Durchschnitt von 63,8. Dennoch ist auch der Haßbergkreis nicht ganz frei von Neuinfektionen: Über das Wochenende meldete das Gesundheitsamt acht neue Fälle. Damit steigt die Zahl der Menschen aus dem Landkreis, die seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet wurden, auf 2430. Von diesen sind 68 im Zusammenhang mit der Infektion verstorben, 2316 sind nach Angaben der Behörden wieder genesen. Damit sind aktuell noch 46 Personen infiziert, von denen in sieben Fällen der Krankheitsverlauf so schwer ist, dass sie derzeit im Krankenhaus behandelt werden müssen. In einem Fall ist eine Behandlung auf der Intensivstation nötig. In häuslicher Isolation befinden sich derzeit 166 Personen.

Warteliste für die Impfung

Auch weiterhin können sich nur Personen, die über 80 Jahre alt sind, auf die Warteliste zur Impfung gegen das Coronavirus setzen lassen, da noch nicht genug Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht. Dafür gibt es zwei Wege: Zum einen können sich Impfwillige unter der Telefonnummer (09521) 27-600 auf die Liste setzen lassen. Das Telefon ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr besetzt, freitags von 8 Uhr bis 12.30 Uhr. Zum anderen gibt es die Möglichkeit zur Onlineanmeldung unter www.impfzentren.bayern.de.

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