Hofheim

Das Hofheimer Land wird zur Smart-City-Region

In der Hofheimer Stadtratssitzung verkündete Bürgermeister Wolfgang Borst die frohe Botschaft: Die Gemeinde-Allianz hat den Zuschlag erhalten.
Der Landkreis Haßberge bekommt eine zweite 'Smart-City'. Diesmal ist es allerdings, im Gegensatz zu Haßfurt, keine einzelne Stadt, sondern eine ganze Gemeinde-Allianz mit der Stadt Hofheim (Foto) als Zentrum.
Foto: René Ruprecht | Der Landkreis Haßberge bekommt eine zweite "Smart-City". Diesmal ist es allerdings, im Gegensatz zu Haßfurt, keine einzelne Stadt, sondern eine ganze Gemeinde-Allianz mit der Stadt Hofheim (Foto) als Zentrum.

Der Landkreis Haßberge bekommt neben der Kreisstadt Haßfurt nun eine zweite Smart-City. Diesmal allerdings ist es keine einzelne Stadt, die den Zuschlag für das Modellprojekt bekam, sondern die Gemeinde-Allianz Hofheimer Land.

Corona hat gezeigt, wie wichtig Homeoffice ist

Die Stadt Haßfurt schickt sich bereits seit einiger Zeit an, zur "Smart City" zu werden - ein Modellprojekt, dass die Digitalisierung voranbringen soll. Die Gemeinde-Allianz Hofheimer Land hat nun dasselbe Ziel. Die Allianz ist ein Zusammenschluss aus sieben Gemeinden mit 53 Ortschaften. "Es gab insgesamt 36 Bewerbungen, zwölf erhielten den Zuschlag, darunter das Hofheimer Land", sagte Bürgermeister Wolfgang Borst, gleichzeitig der Vorsitzende der Gemeinde-Allianz, am Donnerstag bei der Stadtratssitzung im Haus das Gastes.

Der Prozess hin zur Smart-City-Region dauere circa zehn Jahre. Es handle sich um ein Pilotprojekt im Landkreis. Infoveranstaltungen seien geplant. 320 Haushalte seien mit Glasfaser bis ins Haus bereits versorgt. Ziel sei es, Glasfaser – und damit schnelles Internet – bis in jedes Haus zu bringen. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig Homeoffice und damit eine schnelle Internetanbindung sind, so Borst.

Arbeiten am Hofheimer Friedhof

Ein weiteres Thema der Stadtratssitzung waren die Bauarbeiten am Hofheimer Friedhof. Diese werden in der kommenden Woche starten, sagte Borst. Gebaut werden soll eine Querungshilfe für Fußgänger in der Ringstraße auf Höhe der Firma Elektro-Geuppert. Gleichzeitig soll ein neuer Eingang an der Ringstraße entstehen, inklusive einer Rampe für einen barrierefreien Zugang. Der Betrieb einer Ampelanlage während der Bauarbeiten sei nicht nötig.

Hier, auf der Ringstraße in der Nähe zu der Firma Elektro-Geuppert, soll eine Querungshilfe den Zugang zum Friedhof erleichtern.
Foto: Martin Schweiger | Hier, auf der Ringstraße in der Nähe zu der Firma Elektro-Geuppert, soll eine Querungshilfe den Zugang zum Friedhof erleichtern.

Die Baufirma ist dieselbe, die derzeit die Landgerichtsstraße erneuert. Zumindest ein Teil der Wege im Friedhof soll im Zuge der Bauarbeiten erneuert werden. Die Steine hierfür seien vorhanden, so Borst.

Kein Löschwasser mehr in Eichelsdorf?

Stadtrat Armin Manietta wies darauf hin, dass der Löschweiher in Eichelsdorf ausgetrocknet ist, weil der Bachzulauf versiegt ist. Bürgermeister Borst erwiderte, dass an der Kläranlage in Eichelsdorf ein fester Schlauchanschluss montiert werden soll. Der Löschteich sei schwierig aufrechtzuerhalten, da aufgrund der Klimaerwärmung wohl immer weniger Wasser zulaufen würde.

Weitere Themen aus dem Hofheimer Stadtrat

Als Begrüßungsgeschenk für neu geborene Kinder einigte sich der Stadtrat auf einen Baby-Latz, der mit dem Stadtlogo bedruckt ist, sowie einen Werbering-Gutschein in Höhe von 30 Euro.
Auch nichtöffentliche Beschlüsse wurden bekannt gegeben: Der SV Rügheim erhält eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 50 000 Euro.
Änderungen von Flächennutzungsplänen und Bebauungsplänen im Bereich Reckertshausen und Hofheim wurden ebenso einstimmig beschlossen, wie der Bericht über die Abwicklung des Haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2020.
Quelle: MP
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