Ebern

Zahl der Einsätze erreicht die Belastungsgrenze

Leere Fahrtragen gibt es in diesen Tagen nur selten in den Krankentransportfahrzeugen des BRK-Kreisverbandes Haßberge. Die Grippewelle, verbunden mit überfüllten Notaufnahmen, einem deutlich gestiegenen Transportaufkommen und mitunter Aufnahmestopps für neue Patienten in Kliniken, bringt den Rettungsdienst an seine Belastungsgrenze. Um den gestiegenen Einsatzzahlen gerecht zu werden wurde für neun Tage lang ein „Sofortprogramm“ gestartet, an dem sich auch der BRK-Kreisverband Haßberge beteiligt. Zusätzlich zu den regulär im Dienst befindlichen Einsatzfahrzeugen stellt das BRK für die Nachmittags- und Abendstunden einen weiteren Krankentransportwagen und Personal für die Abwicklung von Einsätzen bereit. Über das zusätzliche Engagement ihrer Mitarbeiter freuen sich Rettungsdienstleiter Christoph Grimmer (rechts) und der Hofheimer Rettungswachenleiter Daniel Schirmer (2. von rechts). Rettungsassistent Jürgen Sieber (links) und Rettungssanitäter Johannes Roß (2. von links) starteten am Montagnachmittag mit einem zusätzlichen Krankentransportwagen von Hofheim aus.
Foto: Michael Will | Leere Fahrtragen gibt es in diesen Tagen nur selten in den Krankentransportfahrzeugen des BRK-Kreisverbandes Haßberge. Die Grippewelle, verbunden mit überfüllten Notaufnahmen, einem deutlich gestiegenen Transportaufkommen und mitunter Aufnahmestopps für neue Patienten in Kliniken, bringt den Rettungsdienst an seine Belastungsgrenze. Um den gestiegenen Einsatzzahlen gerecht zu werden wurde für neun Tage lang ein „Sofortprogramm“ gestartet, an dem sich auch der BRK-Kreisverband Haßberge beteiligt. Zusätzlich zu den regulär im Dienst befindlichen Einsatzfahrzeugen stellt das BRK für die Nachmittags- und Abendstunden einen weiteren Krankentransportwagen und Personal für die Abwicklung von Einsätzen bereit. Über das zusätzliche Engagement ihrer Mitarbeiter freuen sich Rettungsdienstleiter Christoph Grimmer (rechts) und der Hofheimer Rettungswachenleiter Daniel Schirmer (2. von rechts). Rettungsassistent Jürgen Sieber (links) und Rettungssanitäter Johannes Roß (2. von links) starteten am Montagnachmittag mit einem zusätzlichen Krankentransportwagen von Hofheim aus.

Die Grippewelle fordert die Rettungsdienste in der Region und die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt aktuell in hohem Maße. Teilweise sind Belastungsgrenzen erreicht. Gerade im Krankentransport ist das Transportaufkommen um ein Vielfaches gestiegen. Hinzu kommt, dass Krankenhäuser voll belegt sind und für neue Patienten einen Aufnahmestopp verfügen, teilweise mehrere Tage am Stück, teilt der BRK-Kreisverband Haßberge mit.

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