Kitzingen

MP+Spielsucht vor Gericht: 50-Jährige kommt auf 84 Betrugsfälle

Um ihre Spielsucht zu finanzieren, hat eine 50-Jährige einen gutgläubigen Bekannten ausgenommen. Weil es nicht das erste Mal war, droht jetzt Gefängnis.
Ihre Spielsucht (Symbolbild) führte eine 50-Jährige jetzt vor Gericht.
Foto: Marc Tirl, dpa | Ihre Spielsucht (Symbolbild) führte eine 50-Jährige jetzt vor Gericht.

Die 50-Jährige hat Familie, drei erwachsene Kinder, einen Job in der Altenpflege und ein Problem: Spielsucht. Die Frau verzockt nicht nur ihren kargen Lohn in Internet-Casinos. Sie macht das auch mit geliehenem Geld. Das wird für die Frau wohl im Gefängnis enden."Die Geduld der Justiz ist erschöpft", sagte Richterin Ingrid Johann in der Verhandlung vor dem Kitzinger Amtsgericht. Sie verurteilte die Frau wegen Betrugs in 84 Fällen zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von einem Jahr und acht Monaten – ohne Bewährung. Der Grund: Die Frau stand zur Tatzeit noch unter offener Bewährung.

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