Kitzingen

Bahnhof Kitzingen: Seltsame Geschäfte und die vertanen Chancen

Eine strahlende Zukunft wurde dem Kitzinger Bahnhof einst versprochen. Erfüllt hat sich nichts. Über geplatzte Hoffnungen und die Frage: Ist der Bahnhof noch zu retten?
Der Kitzinger Bahnhof ist seit Anfang 2019 in privater Hand. Seitdem hat sich an dem Gebäude nichts getan.  Für die Öffentlichkeit ist er geschlossen.
Foto: Daniel Biscan | Der Kitzinger Bahnhof ist seit Anfang 2019 in privater Hand. Seitdem hat sich an dem Gebäude nichts getan.  Für die Öffentlichkeit ist er geschlossen.

Das Trauerspiel um den Kitzinger Bahnhof ist inzwischen ein Drama in mehreren Akten. Ein Drama, das – wie nun ersichtlich wird – auch abseits der großen Bühnen stattfand. Es spielte in Hinterzimmern und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In den Hauptrollen: die Deutsche Bahn, eine mittlerweile pleite gegangene Immobilienfirma aus Südhessen und die Stadt Kitzingen, die seit Jahren um ein Happy End am Bahnhof kämpft. Und die das ganze Theater vor allem eines kostet: jede Menge Nerven. Der Bahnhof ist dicht, das Publikum verärgert, und die Stadt sitzt machtlos zwischendrin. Der Fall des Kitzinger ...

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