Kitzingen

MP+Dubioses Wohnbauprojekt am Kitzinger Steigweg: Wer ist der große unbekannte Strippenzieher?

Um das mutmaßlich größte private Wohnbauprojekt der Stadt seit Kriegsende weht weiter ein Geheimnis. Der Mann, der alles plant, könnte es lüften. Doch er schweigt. Über einen Meister der Tarnung.
Auf dem 16.000 Quadratmeter großen Gelände der Kitzinger Schützen sollten Wohnblocks entstehen. Die Pläne sind vorerst gescheitert.
Foto: Eike Lenz | Auf dem 16.000 Quadratmeter großen Gelände der Kitzinger Schützen sollten Wohnblocks entstehen. Die Pläne sind vorerst gescheitert.

An einem warmen Sommertag im Juli 2021 sitzt der Mann, der sich Projektentwickler nennt, in einer Cafeteria am Rande des Kitzinger Technologieparks ConneKT und redet sich in Rage. Sein schwerer Körper wiegt hin und her, seine Stimme bebt. Einmal schlägt er mit der Handkante auf den Tisch, das Kaffeegeschirr erzittert. Plötzlich springt er wie auf Knopfdruck von seinem Platz auf, geht einige Schritte durchs Gebäude und platzt mitten in eine Konferenz. "Jetzt sagen Sie der Presse mal: Bin ich ein fairer Partner?", ruft Jürgen Wörz in die Runde.Ein Dutzend Männer schaut überrascht und irritiert, einige nicken.

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