Kitzingen

MP+Eine Frage der Ehre: Hat Kitzingen ein Problem mit seinen Ehrenbürgern?

Nur vier Männern hat die Stadt Kitzingen seit Kriegsende das Ehrenbürgerrecht verliehen. Wie kann das sein? Und wer sind sie? Höchste Zeit für zehn Fragen und den Versuch von Antworten.
Hans-Joachim Schumacher, 2017 verstorben, hatte sich zeitlebens dem Karneval verschrieben. Dafür wurde er 2002 zum Ehrenbürger ernannt – als bislang Letzter in Kitzingen.
Foto: Weichhan | Hans-Joachim Schumacher, 2017 verstorben, hatte sich zeitlebens dem Karneval verschrieben. Dafür wurde er 2002 zum Ehrenbürger ernannt – als bislang Letzter in Kitzingen.

Als profane Erpresser im August 1961 die auf zwei Millionen Deutsche Mark taxierte und doch völlig ungesicherte Riemenschneider-Madonna aus der Volkacher Wallfahrtskapelle stahlen, kaufte der Hamburger Medienunternehmer Henri Nannen sie für 100 000 Euro frei. Die holzgeschnitzte Statue tauchte wieder auf, und Volkach bedankte sich bei Nannen mit der höchsten Weihe, die eine Stadt zu vergeben hat: Sie ernannte Nannen zum Ehrenbürger. Nicht immer braucht es solch spektakuläre Heldengeschichten, um sich einen Platz in der Ruhmeshalle einer Stadt zu sichern.

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