Geiselwind

Fische im Haselbach eingesetzt

Behutsam setzt Michael Seitz die kleinen Elritzen in den Haselbach bei Langenberg. Das Gewässer soll weiter renaturiert werden.
Foto: Kaiser | Behutsam setzt Michael Seitz die kleinen Elritzen in den Haselbach bei Langenberg. Das Gewässer soll weiter renaturiert werden.

Die Geiselwinder Drei Franken Fischer haben etwa 600 kleine Elritzen in den Haselbach zwischen Langenberg und Rehweiler eingesetzt, um den Fischbestand auf ein ähnliches Maß zu bringen, wie es früher einmal war. Jetzt heißt es für Michael Seitz, Gerhard Kaiser und Dietrich Horn warten, solange bis ihr Beitrag zur weiteren Renaturierung des Gewässers erste Erfolge zeigt.

Bereits im Vorjahr ließen sie den Fischbestand im Bächlein vom zuständigen Fachberater der Regierung, Wolfgang Silkenat, untersuchen, um zu wissen, welche Fischarten zum Einsetzen geeignet seien.

Auf den Rat des Fachmanns hin wurden vergangenes Jahr bereits 250 Schmerlen in den Bach eingesetzt, nun folgten 600 Elritzen, die zur Karpfen-Familie gehören. Der Wunsch der Fischer ist es, dass es in ein paar Jahren wieder richtig plätschert in dem Gewässer. Ihr Ziel: Den idyllischen Haselbach ökologisch beleben.

Eine andere Spezies könnte das möglicherweise verhindern. „Die Grau- und Silberreiher machen mir Kopfzerbrechen. Die lassen sich einfach nicht verscheuchen“, sagte Michael Seitz. Immer wieder beobachtete er die Räuber, die unten am Bach nach Beute suchen. Manchmal macht Seitz extra einen Spaziergang dorthin, um die gefräßigen Vögel zu verscheuchen. Doch die Reiher kommen immer wieder, um ihren Hunger zu stillen.

Nun ja, einige der Fischlein werden sicher überleben und sich vermehren. „Wenn wir das Problem mit den Reihern in den Griff kriegen, dann dürfte sich der Bach in vier bis fünf Jahren erholt haben“, schaut Seitz voraus. Der Senior kennt das Gewässer noch aus Zeiten, wo es darin nur so wimmelte von Fischen und Kleintieren.

Zu gerne würde Michael Seitz auch wieder Steinkrebse ansiedeln. „Als wir Kinder waren, da fand man die unter fast jeden Stein“, erinnert er sich. Bei verschiedenen Fachstellen und Zuchtbetrieben hat er sich nach den kleinen Krebsen bereits erkundigt, leider jedoch bislang ohne Erfolg.

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