Iphofen

Franz Dülk gestorben

Franz Dülk
Foto: A. Czygan | Franz Dülk

Vergangene Woche ist der Journalist und Zeitungswissenschaftler Dr. Franz Dülk im Alter von 88 Jahren gestorben. Der gebürtige Iphöfer (Lkr. Kitzingen) hatte nach Studium und Promotion zum Thema „Würzburgs Tagespresse 1900 – 1945“ bei der Main-Post das journalistische Handwerk erlernt, ehe er 1956 zur „Tagesschau“ nach Hamburg wechselte. Mehr als drei Jahrzehnte arbeitete er in verschiedenen Funktionen und bei mehreren Sendern für das deutsche Fernsehen. Zu seinen bekanntesten Produktionen als Programmchef zählte die Vorabendserie „Auf Achse“ mit Manfred Krug.

Im Ruhestand wirkte er als Journalist für zahlreiche lokale Chroniken, unter anderem beschrieb er in seinem Buch „Feuerglocke“ seine 15 Monate währende Zeit als Luftwaffenhelfer. Für die Main-Post wirkte er viele Jahre als Chronist und verfasste die Standardwerke „Zeitenwandel, Seitenwandel“ und „100 Jahre Zeitungen im Hause Richter“. Mit Rat und Tat blieb er der Main-Post bis vor drei Jahren verbunden, ehe er die Funktion des Chronisten offiziell abgab. Neben der fränkischen Heimat galt das Interesse des Journalisten Dülk den Reisen, die ihn in über 100 Länder führten. Beisetzung ist an diesem Mittwoch nach dem Requiem in der Stadtpfarrkirche St. Veit in Iphofen (14 Uhr).

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