Geiselwind

Geiselwinds Bürgermeister zufrieden mit 14-Millionen-Haushalt

Ein Fixpunkt im Geiselwinder Haushalt ist der Bau des neuen Kindergartens. Er soll auf dem Hartplatz zwischen Schule und dem bisherigen Hort entstehen.
Foto: Andreas Stöckinger | Ein Fixpunkt im Geiselwinder Haushalt ist der Bau des neuen Kindergartens. Er soll auf dem Hartplatz zwischen Schule und dem bisherigen Hort entstehen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen sich beim Haushalt der Gemeinde Geiselwind für dieses Jahr noch nicht erkennen. Zwar musste bei der Aufstellung des Etats mancher Wunsch gestrichen werden, es sei jedoch gelungen, die Weiterentwicklung der Gemeinde sicher zu stellen, sagte Bürgermeister Ernst Nickel in der Sitzung des Gemeinderates. "Wir sind gut und solide für die Zukunft aufgestellt", fasste er nach der Verabschiedung des knapp 14 Millionen Euro umfassenden Zahlenwerks zufrieden zusammen.

Kämmerin Claudia Kropf ging in der Sitzung auf die wichtigsten Punkte ein. Im einzelnen umfasst der Verwaltungshaushalt mit den Pflichtaufgaben der Gemeinde 6,617 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt mit den Investitionen beläuft sich auf 7,276 Millionen Euro. Damit ist der Etat auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beläuft sich auf 85 774 Euro. Aus den Rücklagen entnimmt die Gemeinde 2,279 Millionen Euro.

Gemeinde steht gut da

Die 2546 Einwohner zählende Gemeinde steht gut da, bis zum Jahresende ist eine Pro-Kopf-Verschuldung von 510 Euro kalkuliert. Für den Neubau des Kindergartens nimmt die Kommune einen Kredit in Höhe von 1,3 Millionen Euro auf, die Tilgungszeit beträgt vier Jahre. Die Gemeinde müsse hier einiges vorfinanzieren, die Zuwendungen bekomme sie erst, wenn gebaut ist, erläuterte Bürgermeister Nickel.

Weil in Geiselwind derzeit fleißig gebaut wird, ist auch der Punkt Baumaßnahmen mit 6,608 Millionen Euro der größte Brocken im gesamten Haushalt ist. Darunter fällt auch der Neubau des Kindergartens. Außerdem stehen bei den Investitionen der Bau des Feuerwehr- und Bauhofgebäudes, die Wasserversorgung, Grunderwerb, die weitere Erschließung mit Breitband, Digitalisierung, sowie der Mehrgenerationenplatz in Rehweiler und Spielplätze sowie weitere Posten an.

Größter Punkt bei den Einnahmen im Verwaltungshaushalt ist die Beteiligung an der Einkommensteuer (1,18 Millionen Euro) sowie die Einnahme an Gebühren (1,142 Millionen Euro). Bei der Gewerbesteuer sind 950 000 Euro kalkuliert, an Schlüsselzuweisungen sind es 831 230 Euro.

Kosten für Bürger wohl deutlich geringer

Bei den Ausgaben fallen Verwaltungs- und Betriebsausgaben mit 2,11 Millionen Euro an, für Personalkosten zahlt die Gemeinde 1,535 Millionen Euro. An den Landkreis sind als Umlage 1,084 Millionen Euro fällig.

Kämmerin Kropf wies darauf hin, dass die seit 2016 laufende Sanierung der Wasserversorgung "voraussichtlich im Planjahr 2021" abgeschlossen werde. Die Kosten werden sich nach ihrer Schätzung auch für die Bürger "deutlich vermindern". Eine Abrechnung könne jedoch erst nach dem Erhalt des staatlichen Zuwendungsbescheids erfolgen.

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