Kitzingen

MP+Gericht: Kollegin des "Todespflegers" schöpfte in Wiesenbronn verdacht

Ein Hilfspfleger schockiert Patienten und Angehörige: Er soll sechs Morde auf dem Gewissen haben. Ein Fall ereignete sich in Wiesenbronn. Jetzt stand die Kollegin vor Gericht.
Mit Insulinspritzen soll ein Pfleger mehrere Patienten getötet haben. 
Foto: Karl-Josef Hildenbrand | Mit Insulinspritzen soll ein Pfleger mehrere Patienten getötet haben. 

Der Prozess gegen den mutmaßlichen "Todespfleger", dem sechs Morde und drei Mordversuche mit Hilfe von Insulinspritzen vorgeworfen werden, läuft derzeit in München. Weil unter den möglichen Opfern des polnischen Hilfspfegers, der auch in Unterfranken arbeitete, auch ein Mann aus Wiesenbronn war, beschäftigte die Mordserie jetzt zusätzlich das Amtsgericht in Kitzingen.Dort mussten sich die 53-jährige Chefin der polnischen Pflegeagentur, die den 38-Jährigen nach Wiesenbronn geschickt hatte, und eine 43 Jahre alte Kollegin wegen Strafvereitelung verantworten.

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