Marktsteft

Glocken fürs Gotteshaus

Glocken für die Kirche: Pfarrer Adam Possmayer nahm am Fuße des Kirchturms umgeben von einigen Spendern eine Spende von 9000 Euro aus der Hand von Kirchenpflegerin Monika Jacob entgegen.
Foto: Gerhard Bauer | Glocken für die Kirche: Pfarrer Adam Possmayer nahm am Fuße des Kirchturms umgeben von einigen Spendern eine Spende von 9000 Euro aus der Hand von Kirchenpflegerin Monika Jacob entgegen.

Vor 50 Jahren wurde die katholische Kirche von Marktsteft zwar mit Turm, jedoch ohne Glocken errichtet. Das soll sich nun ändern. Pfarrer Adam Possmayer aus Marktbreit, der die Filialkirche „Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus“ betreut, nahm aus der Hand von Kirchenpflegerin Monika Jacob einen Scheck über 9000 Euro entgegen. Der Betrag wurde von Einzelspendern, Firmen und Gemeindemitgliedern aufgebracht. So bat zum Beispiel Heinrich Grötsch anlässlich seines 70. Geburtstages um eine Spende zugunsten der Glocken.

Statik wird geprüft

Die Nachbarn wurden bereits wegen des zusätzlichen Geräuschs befragt und haben keine Einwände. Possmayer versprach, dass kein häufiges Läuten vorgesehen ist. Ein evangelischer Pfarrer im Ruhestand hat die Reliefgestaltung der Glocken übernommen. Derzeit ist noch offen, in welcher Glockengießerei die Glocken angefertigt werden. Auch die Statik des Turms wird zur Zeit überprüft, da er neben den Glocken auch das Glockengestühl aufnehmen muss. Die drei Glocken werden kleiner sein als die Glocken der evangelischen Kirchenburgkirche, sind aber im Ton aufeinander abgestimmt. Für die neuen Glocken muss die Pfarrgemeinde rund 17 000 Euro aufbringen, die Kosten für den Glockenstuhl übernimmt mit mehr als 70 000 Euro die Diözese Würzburg.

In ihrem Spendenaufruf nannte die Kirchengemeinde Gründe, warum nach so langer Zeit Glocken in den Turm sollen. So seien Glocken im Gefühlsleben aller Menschen tief verankert, nicht nur bei den Christen. Das Einläuten der Sonn- und Feiertage sei immer ein tief greifendes Geschehen.

Die Glocken werden auf die Namen Christusglocke, Marienglocke und die Glocke der Ökumene entsprechend dem Stadtpatron St.-Stephansglocke getauft. Geweiht werden die Glocken im Juni nächsten Jahres. Jeweils mindestens 1000 Euro steuerten die Privatbrauerei Kesselring, Elektro-Kleinschroth, die Stiftung der Sparkasse Mainfranken, Johannes und Irmgard Kiefer, Albert und Waltraud Sparger, Heinrich Grötsch, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und Pfarrer Adam Possmayer selbst bei.

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