Neustadt an der Aisch

Im Gedenken an Susi Lauber

Viele Marktbreiter waren dem Aufruf des SPD-Ortsvereins gefolgt und versammelten sich am 9. November um den steineren Koffer, der an die Deportation der jüdischen Bürger und Bürgerinnen aus Marktbreit  erinnert.
Foto: Werner Hund | Viele Marktbreiter waren dem Aufruf des SPD-Ortsvereins gefolgt und versammelten sich am 9. November um den steineren Koffer, der an die Deportation der jüdischen Bürger und Bürgerinnen aus Marktbreit  erinnert.

Fragt man Passanten in Marktbreit nach Susi Lauber, wird man sofort in die neue Siedlung am Ohrenberg verwiesen, wo es eine Straße dieses Namens gibt. Doch die Allerwenigsten kennen die Namensgeberin dieser Straße, schreibt der SPD-Ortsverein in einer Pressemitteilung. Susi Lauber, geb. am .März 1925, wuchs in Marktbreit auf. Um den Fängen des Nationalsozialisten zu entkommen, wurde sie mit 13 Jahren mit einem Kindertransport nach Belgien gebracht. Die Familie hoffte, dass sie – wie zuvor ihr älterer Bruder Ludwig – nach Palästina würde ausreisen dürfen.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung