Rehweiler

Juden im Landkreis Kitzingen: Spuren eines großen Whiskey-Produzenten

Nicht erst die Judenverfolgung durch die Nazis trieb heimische Juden ins Ausland. Im 19. Jahrhundert wollten viele der Armut ihrer deutschen Heimat entkommen. Spuren in Rehweiler.
Die Gedenktafel für Samuel Grabfelder in Louisville/Kentucky (USA), in der Nähe seines ehemaligen Wohnhauses. Die Inschrift enthält zwei Fehler: Samuel Grabfelder wurde nicht 1846, sondern 1844 in Rehweiler geboren und heiratete seine Frau Cordelia Griff nicht 1871, sondern schon 1870.
Foto: Peter Hasselbacher | Die Gedenktafel für Samuel Grabfelder in Louisville/Kentucky (USA), in der Nähe seines ehemaligen Wohnhauses. Die Inschrift enthält zwei Fehler: Samuel Grabfelder wurde nicht 1846, sondern 1844 in Rehweiler geboren und heiratete seine Frau Cordelia Griff nicht 1871, sondern schon 1870.

Im Jubiläumsjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" blickt die Redaktion auf die Geschichte der Juden im Landkreis Kitzingen zurück. Gastautor Wolf-Dieter Gutsch aus Wiesentheid hat dazu mehrere Familien-Schicksale zusammengetragen, die wir in einer Serie vorstellen.  Im beschaulichen und idyllisch gelegenen Steigerwalddörfchen Rehweiler – ebenso wie im benachbarten Geiselwind – lebten einstmals jüdische Einwohner und es gab eine kleine israelitische Kultusgemeinde. Die Existenz jüdischen Lebens in Rehweiler währte von 1720 bis 1870. 1697 erwarb Graf Johann Friedrich von ...

Archiv-Artikel
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