Kitzingen

Kitzinger BRK darf Impfampullen nicht bis zum Rest aufbrauchen

In seinem Kitzinger Impfzentrum hat das BRK mehr Impfdosen aus einer Ampulle ziehen können, als es der Hersteller vorsieht. So reichte der Impfstoff länger – kurzzeitig.
Das BRK hat in seinem Impfzentrum in Kitzingen zum Teil sieben statt sechs Impfdosen aus einem Impffläschen entnehmen und verimpfen können. Doch obwohl das technisch möglich ist, stellt das BRK aus Haftungsgründen diese Praxis ein.
Foto: Felix Wallström/BRK | Das BRK hat in seinem Impfzentrum in Kitzingen zum Teil sieben statt sechs Impfdosen aus einem Impffläschen entnehmen und verimpfen können. Doch obwohl das technisch möglich ist, stellt das BRK aus Haftungsgründen diese Praxis ein.

Eigentlich eine gute Idee: Das BRK hat in seinem Corona-Impfzentrum in Kitzingen festgestellt, dass es bei vielen Impfampullen möglich ist, sieben Impfdosen statt wie angegeben sechs herauszuziehen. Folglich haben manche Impfärzte das auch in der Praxis so gehandhabt, wie BRK-Kreisgeschäftsführer Felix Wallström auf Anfrage bestätigt.Immerhin konnte damit die Zahl der Impflinge deutlich gesteigert werden. Und das, ohne dass verschiedene Ampullen gemischt oder gar gestreckt wurden. "In der Hälfte bis zwei Dritteln der Impfampullen ist mehr Impfstoff enthalten als angegeben", schildert Wallström die Erfahrung.

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